Abstract

Kunstunterricht ist eine Art „Dauerbaustelle“. Dauerbaustelle als Metapher für ein Projekt, das ständige Erweiterungen und Veränderungen erfährt. Das Künstlerische Selbst erweist sich dabei als wesentliche Basis, um permanente Umbauprozesse voranzutreiben. „Baustelle“ ist zugleich bedeutsames Themenfeld aus der Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern, bietet Potenziale, um Zustände des persönlichen Ausdrucks anzuregen. Modellhaft soll  dargestellt werden, was spezifische Ziele, Merkmale und Methoden künstlerischer Bildung beschreibt. Welche Produktionsfaktoren machen künstlerische Kunstpädagogik aus? Wie steht es um die Baustelle des Selbst? Diesen Fragen soll in Vortrag und anschließender Diskussion nachgegangen werden.

Info

Mario Urlaß, Prof., *1966, 1992 – 2003 Studium der Grundschulpädagogik am Institut für Lehrerbildung Auerbach; Studium der Kunstpädagogik an der Universität Leipzig (Diplom). Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Pädagogischen Hochschule Zwickau, den Universitäten Chemnitz und Erlangen-Nürnberg. Seit 2003 Professor für Kunst und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Mehrfache Lehrtätigkeit an Grundschulen. Stipendium des Sächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst für das Progetto Civitella d´Agliano (Italien). Schwerpunkte in Lehre und Forschung: Künstlerische Bildung in der Kindheit, Interdisziplinäre künstlerische Projektarbeit in Lehramtsstudiengängen, Naturbezogene Gegenwartskunst. Eigene künstlerische Praxis und Ausstellungstätigkeit (Malerei, Fotografie, Objekt).

www.mario-urlass.de