Abstract

Künstlerische Forschung ist ein Begriff, der die Kunstpädagogik in besonderem Maße geprägt hat. Dabei steht nicht die Vermittlung künstlerischer Positionen und Verfahren im Zentrum, sondern der Transfer künstlerischer Expertise in die Auseinandersetzung mit lebensweltlichen Zusammenhängen. Insbesondere in der Pädagogik der frühen und mittleren Kindheit spielen derartige Prozesse eine zentrale Rolle, da hier das Moment der ästhetischen Bildung besonderes exponiert hervortritt. Der Vortrag geht dieser Thematik nach und sucht daraus Implikationen für eine kindbezogene Kunstpädagogik abzuleiten.

Info

Andreas Brenne ist Professor für Kunstdidaktik/Kunstpädagogik an der Universität Osnabrück. Er studierte Lehramt für die Primarstufe (Kunst, Mathematik, Deutsch und Sachunterricht) an der Westfälische-Wilhelms-Universität Münster, sowie freie Kunst an der Kunstakademie Münster. Von 2000-2007 war er Lehrer an Grundschulen in NRW (Kreis Warendorf). Von 2007-2012 war er Professor für Ästhetische Bildung und Bewegungserziehung an der Universität Kassel. Er fungiert als Vorstandsmitglied der Wissenschaftlichen Sozietät Kunst Medien Bildung. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Kunstpädagogik, Künstlerisch-ästhetische Forschung, Grundschulpädagogik, Qualitativ-empirische Unterrichtsforschung und Kulturelle Bildung.