Abstract

Michael Wagener verfügt über eine ganz spezielle doppelte Berufsidentität: Neben seiner Arbeit als Kunstlehrer am Hölderlin-Gymnasium in Köln arbeitet er als Porträt- und Reisefotograf. Dabei entstehen Bilderstrecken im Genre der Kriegs- und Krisenfotografie. Diese Bilder geben Zeugnis ab über vergangene Kriegsschauplätze oder die aktuelle Situation der Flüchtlingskrise. Mit seiner Reihe „Teachers” erstellt er zudem einen einmaligen Atlas von Lehrerportraits – alles Bilder, die er auf der gesamten Welt gesammelt hat.

In seinem Vortrag „Krieg – Ist das echt!?” am Institut für Kunst und Kunsttheorie beschreibt er seine Arbeit und Doppelidentität als Fotograf und Kunstlehrer und zeigt auf, wie er mit der Kriegsfotografie im Kunstunterricht arbeitet.

Info

1976 geboren in Olpe, studierte Kunst und Deutsche Literatur an der Universität Siegen (1996-2001). 2002 arbeitete Michael Wagener als Assistent für den kommerziellen Fotografen Simon Puschmann in Hamburg und für das Animationsstudio TriKK 17. Seit 2003 arbeitet Michael Wagener als Dozent für digitale Fotografie und Dokumentationsfotografie an den Universitäten Siegen, Oldenburg und Flensburg. Außerdem arbeitet er als visueller Künstler in Siegen. Seit 2005 ist er als Kunstlehrer am Hölderlin Gymnasium in Köln tätig. 2008 wurde er als Mitglied in der DGPh (Deutsche Gesellschaft für Photographie e.V.) berufen und war 2013 in der Jury des ersten deutschen Bildungspreises für Fotografie. Seit 2012 ist er zudem freier Mitarbeiter für das französische Kulturmagazin MicMag (micmag.net) und veröffentliche dort regelmäßig Fotoessays und Artikel.

Webseite: http://www.mwagener-photo.de/