Heft 48

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Alexander Henschel
Kunstpädagogische Komplexität – Logiken und Begriffe der Selbstbeschreibung

Selbstbeschreibungen der Kunstpädagogik greifen oft auf binäre Logiken zurück – sei es, um eindeutige Ein- und Ausgrenzungen vornehmen zu können oder um spannungsvolle Zweierverhältnisse zum Ausgangspunkt kunstpädagogischer Überlegungen zu machen. Kunstpädagogische Komplexität ist ein Angebot, das sich neben solche Logiken stellt, wirbt dafür, Kunstpädagogik mit komplexer Logik zu beschreiben, die über Zweiwertigkeit hinausgeht. Der Text zeigt, dass Kunstpädagogik mehr und anderes sein kann als die Kopplung zwischen zweien, zwischen Kunst und Pädagogik, um sich so mit erweiterten Perspektiven auseinandersetzen zu können. Kunstpädagogische Komplexität versucht damit, mehr Angemessenheit gegenüber gesellschaftlichen Verhältnissen zu erreichen, die sich nur gewaltvoll mit Logiken der Eindeutigkeit beschreiben lassen.

Frei verfügbarer Volltext: KPP48_Henschel.pdf

Schlagwörter: Komplexität, binäre Logiken, Ambivalenz, Fachgeschichte, Geschichte der Kunstpädagogik, Verortung der Kunstpädagogik, Positionierung des Fachs, Komplexitätstheorie, Diskriminierung, minorisierte Perspektievn, Legitimation der Kunstpädagogik, Curriculum

Erschienen: 2019

ISBN (Print): 978-3-943694-26-0

Bemerkungen: 39 S., 12 x 19 cm, Rückenstich-Broschur