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Michaela Ott
Zurück auf Anfang: Bildung als Verwunderung

In diesem Band argumentiert Michaela Ott für ein Verständnis von Bildung als Verwunderung. Im Kontext der Hamburger Vorlesung zur „Visuellen Bildung« im Wintersemester 2013 erläutert sie theoretisch wie exemplarisch am Film No quarto de Vanda von Pedro Costa Relevanz, Bedingungen und Prozessualität des Phänomens: “Denn Verwunderung verlangt eine passiv-aktive Beweglichkeit der Vermögen: neben Affizierbarkeit eine Fähigkeit zur Aussetzung ihrer automatischen Reaktion, zum Innehalten, Verweilen und zu schweifender Aufmerksamkeit, zu Abwägungen und zur Hinnahme von Nichtentscheidbarkeiten, wie sie sich gelegentlich in der Kunstrezeption oder in der philosophischen Betrachtung einstellen.“ (S. 13)
Dabei durchzieht den gesamten Essay die Frage, inwiefern Verwunderung lehrbar sein und werden könnte.

Frei verfügbarer Volltext: KPP31_Ott.pdf

Schlagwörter: Michaela Ott, Visuelle Bildung, philosophische Spekulation, Verwunderung, Bildung, Fremdheit, Verwunderung lehren, Wirklichkeit, Film, Filmästhetik, Pedro Costa

Erschienen: 17.3.2014

ISBN (Print): 978-3-943694-09-3

Bemerkungen: 32 S., 3 Abb. s/w., 12 x 19 cm, Rückenstich-Broschur