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Maria Peters
Performative Handlungen und biografische Spuren in Kunst und Pädagogik

Aus der Einleitung: “Die Kunstpädagogik hat sich in den letzten Jahren zunehmend den Herausforderungen zeitgenössischer Kunst- und Kulturkonzepte gestellt. Korrespondierend zur Veränderung der traditionellen Vorstellungen von Künstlerschaft und Kunstwerk, haben sich auch die Erfahrungskontexte und Begründungszusammenhänge in der Kunstvermittlung verschoben und verwandelt. Wenn Kunst nicht mehr nur als Werk, sondern auch als Prozess gesehen wird, wenn alte Grenzziehungen zwischen Kunst und Leben aufbrechen, dann muss Kunstvermittlung mehr leisten, als künstlerische Fertigkeiten und gesicherte Wissensinhalte zu lehren. Die berechtigte Hoffnung besteht, dass ein solchermaßen verändertes Verständnis von Kunst auch zu einem veränderten Verständnis von Lehre führen kann. Zu fragen ist, welche Sichtweisen und Aktivierungspotentiale bringt die aktuelle Kunst selbst hervor, die geeignet sind, neue Blicke und Handlungsweisen für pädagogische Prozesse in Schule und Hochschule zu eröffnen. […] Wie viel Kunst hält die Institution aus? Was wird aus der Kunst, wenn sie sich auf die Schule und Hochschule einlässt?”

Frei verfügbarer Volltext: HamburgUP_KPP11_Peters.pdf

Schlagwörter: Kunstpädagogik , Medien , Ästhetische Forschung

Erschienen: 03.01.2006

ISBN (Print): 978-3-937816-19-7

Bemerkungen: Angaben zur Print-Version: 32 S., 5 Abb., 12 x 19 cm, Rückenstich-Broschur, 2,00 EUR.