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Hermann K. Ehmer
Zwischen Kunst und Unterricht
Spots einer widersprüchlichen wie hedonistischen Berufsbiografie

Ehmer skizziert eine kunstpädagogische Position im Rückblick auf ein langes Wirken als Kunstpädagoge in unterschiedlichen Institutionen und in der Zusammenschau der Positionen, die er in dieser Zeit eingenommen hat. Er beginnt noch früher mit Eindrücken aus seiner Schulzeit, seiner Begegnung mit der „Kunst“. Er nimmt die Erzählform des Biografischen zur Hilfe. Vielfältig überschneiden sich der Gegenstand des Lehrens und der Lebensinhalt. Er berichtet von der Art und Weise, wie jemand ungeplant in einer besonderen Weise in die kunstpädagogischen Auseinandersetzungen der Zeit von den 60iger Jahren bis in die Gegenwart gerät: Aus der Ablösung von der Musischen Erziehung über die Visuelle Kommunikation und von dort zur Betonung des Bezugs auf die Kunstproduktion und Rezeption, die die Grenzen der Didaktik aufzeigt. Die Positionen entwickeln sich bei Ehmer aus dem Zusammenhang der Lehre und der politischen Verhältnisse. Er berichtet von der Gefahr, Kunst pädagogisch zum Religionsersatz werden zu lassen, vom Eindruck, nie die Kunstpädagogik gewählt zu haben, sondern in sie hineinzugeraten, verwickelt zu werden.

Frei verfügbarer Volltext: HamburgUP_KPP01_Ehmer.pdf

Schlagwörter: Kunst , Pädagogik , Berufsbild , Biografie

Erschienen: 01.12.2003

ISBN (Print): 978-3-9808985-4-6

Bemerkungen: Angaben zur Printausgabe: 31 S.,12 x 19 cm, Rückenstich-Broschur, 2,00 EUR.