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REAL WEIRD VIRTUALITY

Ausstellungsmatinée
23. Januar 2018
Eröffnung 13:30 Uhr | Ende 18 Uhr
Im Flur des B-Blocks

 

Google Street View hat sich im Alltag fest etabliert als Navigationstool, zur Erkundung von Reisezielen, als Entscheidungshilfe bei der Wohnungssuche. Stößt der Online-Dienst einerseits auf begeisterte Nutzer*innen, wird die Dokumentationspraktik und das dabei entstehende Bildarchiv gleichzeitig auch als dystopische Realität einer universellen Überwachung kritisiert.

Mit Welchen Aneignungsstrategien lässt sich auf die Praktiken und Bildwelten von Google reagieren? Welches Erfahrungspotential eröffnet die künstlerische Verfremdung, Erweiterung und Umdeutung  des Materials? Wie zeigt sich Kritik?

Im Kontext des Seminars zur Ausstellung wurde das Bildarchiv von Google Street View in seinem Potential als künstlerisches Material mit Strategien zwischen Remix, Mashup und Performance erforscht.

Eine Ausstellung von Studierenden der Studiengänge Kunstpädagogik, Intermedia und Ästhetische Erziehung.

Mit: Balduin Allroggen, Laura Eichler, Jana Eisenblätter, Samira Ellmann, Anne Griepentrog, Jennifer Grüntjens, Christine Holland, Hanna Kerojoki, Linnea Pehl, Anne Rossow, Catharina Schaaf, Christina Schmitz, Sarah Schmitz, Jakob Sponholz, Miriam Spykermann, Lena Viefhues, Jakob Sponholz, Hanna Weber, Anna Weyer, Stephanie Winz

Unter Leitung von Jane Eschment

DIE INSZENIERUNG DER GESCHLECHTER – Eine performative Spurensuche

Vernissage und Performance

Präsentation der Semesterergebnisse des Seminars „Performative Stückentwicklung“ von Daniel Schüßler

Mittwoch, der 31.1.2017 – 19-21 Uhr – Gebäude 216 – Raum aeb. 2.103 – Universität zu Köln – humanwissenschafltiche  Fakultät – Institut für Kunst und Kunsttheorie, Gronewaldstraße 2 – 50931 Köln

 

Das Seminar beschäftigt sich performativ mit der „Inszenierung der Geschlechter“ im gesellschaftlichen Raum. Welche Codes, Strategien und Verhaltensmuster haben sich in die Körper des jeweils anderen Geschlechts eingeschrieben, wie können wir sie erkennen und uns bewusst machen. Welche Auswirkung hat diese „Inszenierung der Geschlechter“ auf uns, das Gegenüber und auf unser Zusammenleben in der Gesellschaft. Dafür begibt sich das Seminar auf eine performative Spurensuche. Dabei geht es um das Erforschen, Beobachten und Nachspüren des oder der jeweilig Anderen. 

Das Seminar beschäftigt sich mit Techniken der performativen Stückentwicklung und zeigt Wege der Materialfindung auf, aus der darstellerische und performative Vorgänge entwickelt werden können. Ein Schwerpunkt liegt auf der Sammlung von biografischem Material, welches von den Studierenden gesammelt und als Grundlage für eine szenische Installation, die dieses Seminar abschließt, über die „Inszenierung der Geschlechter“ dient. In Kleingruppen kreieren die Studierenden Mini-Performances, die sich zusammengesetzt zu einem größeren Ganzen zusammenfügen. Gearbeitet wird dabei mit Techniken des biografischen Erzählens, der Soundinstallation, performativen Darstellungsformen, Video- oder Fotoarbeiten sowie Musik.

ALLES WAS DU NIE ÜBER MICH WISSEN WOLLTEST

Die Wahrheit kann unliebsam, hässlich, anstößig, unbequem, nackt … sein – egal – wir wollen ihr in die Augen sehen.

Und uns auf die Suche nach der Wahrheit über uns Menschen begeben.
Wir bohren, quälen, lügen, suchen, hadern.
Probieren alles, um vorzudringen zu … diesem „Inneren“.
Alle Fragen sind erlaubt – alle Mittel recht.
alles was du nie über mich wissen wolltest. Eine Performance von den flüssigen Hüllen Nastassia Belasava, Rebecca Eder, Santina Haas, Lisa Müller, Christin Niggehoff, Miriam von Kutzleben, Hanna Held, Luca Marie Tüshaus, Janina Susan Weiss, Judith Surmund, Franziska Lüdecke und unter der Leitung von Julia Dick.
Herzliche Einladung zur Performance am Montag den 22.01.18 um 19:03 Uhr in Raum aeb 2.104 der humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln in der Gronewaldstraße 2!

SAVE THE DATE: Tagung Because Internet. vom 7.–9.6.2018 am Institut für Kunst und Kunsttheorie

Jedes Foto, jeder Gedanke, jedes Gespräch ist heute informiert durch das Internet. Es ist allgegenwärtiger Teil unserer Realität geworden; es hat sich transformiert in Erwartungen über ständige Erreichbarkeit, macht sich bemerkbar beim Scannen von Momenten auf ihre Social-Media-Tauglichkeit, im täglichen Posten, Scrollen, Streamen, Liken, Sharen, Tweeten. Komplexe Prozesse fortschreitender Digitalisierung artikulieren sich in weltweit vernetzten Communities, in hyperkulturellen und global zirkulierenden Bildwelten, lernenden Algorithmen, Whistleblowing, Hacktivism, Softwarearchitekturen, Crowdsourcing, Digital Commons, u. a. m. – die Künstlerin Sophia Al Maria bringt es auf den Punkt: Because Internet. Weiterlesen

X O X O: Finissage mit Podiumsgespräch

Einladung zur Finissage mit Podiumsgespräch
der Ausstellung X O X O 
Studierende des Instituts für Kunst und Kunsttheorie, Universität zu Köln
im Frauenmuseum Bonn am:

Sonntag, 07.01.2018 – 15:00 h
Welche Bilder braucht Bildung?
Zeitgenössische kunstpädagogische Positionen.

Zur Frage der Bildkompetenz – der Herstellung von „Bildern“ – der Handwerklichkeit – der Kopfarbeit.

Wir bündeln mit den Gesprächsteilnehmern verschiedene Blickwinkel und Tätigkeitsbereiche:

Dr. Peter Foos, Dozent, Kunsttheorie, Institut für Kunst und Kunsttheorie,
Universität zu Köln
Ruth Gilberger, Vorständin, Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft, Bonn
Elfi Alfermann, 1. Vorsitzende, Fachverband für Kunstpädagogik BDK / NRW
Marietheres Hessel, Lehrerin für Kunst und Deutsch, Kardinal-Frings-Gymnasium Bonn
Thomas Neumann, Vertreter der Kunstfachschaft, Universität zu Köln

Moderation:
Ingrid Roscheck, Dozentin, Kunstpraxis, Institut für Kunst und Kunsttheorie,
Universität zu Köln

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Gastvortrag von Peter Moormann am 09.01.2018: Gustavo Dudamel – Performance heute im Feld Klassischer Musik

Ringvorlesung Master Intermedia
Di, 09.01.2017 | 18:00 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | .mbr
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Der aus Venezuela stammende Gustavo Dudamel sorgt als Symbolfigur einer neuen Dirigentengeneration für frischen Wind in der Welt der klassischen Musik und wird für seine mitreißenden Performances gefeiert. Gleichzeitig fungiert er als Aushängeschild des venezolanischen Musiksozialprojekts „El Sistema“, das weit mehr als 700.000 Kinder und Jugendliche umfasst, die staatlich geförderten Musikunterricht erhalten. Weiterlesen

Gastvortrag von Anna Morten am 12.12.2017: Die Wirksamkeit audiovisueller Gegenbotschaften gegen extremistische Propaganda

Ringvorlesung Master Intermedia
Di, 12.12.2017 | 18:00 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | .mbr
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Immer mehr Menschen sind durch die zunehmende Verbreitung digitaler Endgeräte nahezu permanent online. So kann mit Hilfe digitaler Inhalte eine erhebliche Reichweite erzeugt und ein wachsendes Publikum beinahe rund um die Uhr erreicht werden. Auch die Produzenten extremistischer Propaganda machen sich vor diesem Hintergrund die günstigen Produktionskosten sowie die globale Abrufbarkeit online verfügbarer Medieninhalte zunutze. Durch den Einsatz von sogenannten Counter-Narrativen (Gegenbotschaften) soll extremistische Propaganda entkräftet werden. Da ein großer Teil extremistisch propagandistischer Onlinemedien in audiovisueller Form vorliegt, besteht eine viel diskutierte Präventionsstrategie in der Produktion von Counter-Narrativen in Form von Videobotschaften. So erhalten im Rahmen der deutschen „Search Racism. Find Truth“-Kampagne Personen, die nach flüchtlingsfeindlichen oder rassistischen Inhalten suchen, als YouTube-Werbung Videos in denen Geflüchtete die propagandistischen Inhalte der zur Suchanfrage passenden Videos gezielt wiederlegen. Weiterlesen

SUBLIMA17 – AUSSTELLUNG/KUNSTFESTIVAL am 01. und 02. Dezember 2017

Alles ist in Bewegung: Menschen, Objekte, Ideen, Bilder, Informationen. Diese Mobilität umfasst nicht nur einzelne Prozesse und Handlungen, sondern ist zum allgemeinen gesellschaftlichen Zustand geworden – und zu einer Ressource, die höchst ungleich verteilt ist.

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