Kategorie-Archiv: immermittwochs

Gastvortrag von Stefanie Kutsch am 31.05.2017: Glimpse of Athens/Kassel. Als Choristin auf der documenta14 | Methodik des „Unlearning”

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Saloon Arts Education
Mi, 31.05.2017 | 18 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

„Von Athen lernen“ heißt der Arbeitstitel der documenta 14. – Von Köln aus hat sich Stefanie Kutsch auf eine Reise begeben, die sie nach Kassel und Athen brachte. In mehrwöchiger Ausbildung, bei Vorlesungen und Workshops des documenta-Education-Teams, in direkter persönlicher Auseinandersetzung mit KünstlerInnen sowie im Austausch mit den 160 weiteren ChoristInnen aus ganz Europa, die ihren eigenen Erfahrungsschatz mitbringen, gab es viel zu lernen. Es kreuzten sich Wege und Haltungen, es wurden Perspektiven neu gefunden und ungewöhnliche Blickwinkel eingenommen. Weiterlesen

David Schnell führt persönlich durch seine Ausstellung am 02.06.2017: DIE KÜNSTLER SIND ANWESEND

immermittwochs_logo_blau-300x150Die Künstler sind anwesend (EXTERN)
Freitag 02.06.2017 | 14 Uhr
Museum Küppersmühle | Innenhafen Duisburg
Philosophenweg 55 | 47051 Duisburg

Wir sind sehr froh, dass David Schnell exklusiv für uns diese Führung vor seinen Bildern macht, also kommen Sie zahlreich!!! Wir treffen uns um 13.45 Uhr im Foyer des Museums. Bitte organisieren Sie selbst die Hin- und Rückfahrt und den Ticketkauf, mit Studierendenausweis 4,50 Euro. 

Großformatige Leinwandarbeiten von David Schnell, der als Maler und Grafiker der „Neuen Leipziger Schule“ bekannt wurde, stehen im Fokus der ersten großen Museumsausstellung des Künstlers in der Region: Das MKM Museum Küppersmühle zeigt rund 60 von Schnells Landschaftsvisionen, die an virtuell implodierende Cyberräume von Computerspielen erinnern.
Anhand von Arbeiten aus den letzten zehn Jahren, darunter fünf neue Gemälde, die David Schnell eigens für die Ausstellung im MKM geschaffen hat, zieht die umfangreiche Werkauswahl eine Zwischenbilanz seines Schaffens. Weiterlesen

Gastvortrag von Mario Urlaß am 24.5.2017: Resonanzen. Baustellen in künstlerischer Bildung

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Kunstpädagogische Positionen
Mi, 24.05.2017 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Kunstunterricht ist eine Art „Dauerbaustelle“. Dauerbaustelle als Metapher für ein Projekt, das ständige Erweiterungen und Veränderungen erfährt. Das Künstlerische Selbst erweist sich dabei als wesentliche Basis, um permanente Umbauprozesse voranzutreiben. „Baustelle“ ist zugleich bedeutsames Themenfeld aus der Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern, bietet Potenziale, um Zustände des persönlichen Ausdrucks anzuregen. Modellhaft soll  dargestellt werden, was spezifische Ziele, Merkmale und Methoden künstlerischer Bildung beschreibt. Welche Produktionsfaktoren machen künstlerische Kunstpädagogik aus? Wie steht es um die Baustelle des Selbst? Diesen Fragen soll in Vortrag und anschließender Diskussion nachgegangen werden. Weiterlesen

DIE KÜNSTLER SIND ANWESEND: Gottfried Boehm am 11.05.2017: „Der unbekannte Körper. Über Maria Lassnig.“

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Do, 11.05.2017 | 17:30 Uhr
Die Künstler sind anwesend
externe Veranstaltung im Museum Folkwang (Essen)
Achtung: begrenzte Teilnehmerzahl
Ticket bis 17:30 Uhr kaufen
Treffpunkt Besucherempfang Foyer

Wir empfehlen einen Ausstellungsbesuch vor dem Vortrag:
Retrospektive Maria Lassnig und die Editionen von Gerhard Richter.

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Gastvortrag von Christina Griebel am 10.05.17: Ungehorsam übersetzen. Kunstpädagogik als Poesie

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Kunstpädagogische Positionen
Mi, 10.05.2017 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Poesie klingt klebrig; woran liegt das? Diskurskonform wären eher Begriffe wie Poiesis, notfalls Poetik, die aus der gleichen Wurzel mal übersetzt, mal übertragen werden: Es geht darin um die Grundgeste des Herstellens, aber auch, was weniger bekannt ist, des Annehmens: als Kind und als Bürger. Nicht zuletzt enthält das griechische poi- ein fragendes, in die Zukunft gerichtetes „Wohin?“, das bereits in der romantischen Idee einer progressiven Universalpoesie mitschwingt – an die sich kaum noch jemand erinnert. Das Über/setzen von einem Terrain auf ein anderes, das Übertragen (eine pädagogische Leistung) und das Weiterdenken über die Grenzen der Medien hinweg war darin angelegt. – Wer Übersetzungsarbeiten nicht selbst verrichtet, fügt sich allzu leicht den hegemonialen Ansprüchen anderer, denn Sprachen sind Herrschaftsinstrumente. Weiterlesen

Gastvortrag von Martina Leeker am 1.2.17: Kulturen bilden. Methoden Kultureller Bildung in digitalen Kulturen

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Kunstpädagogische Positionen
Mi, 01.02.2017 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Kritik, eine prominente Aufgabe ästhetischer Auseinandersetzung, ist in digitalen Kulturen einmal mehr in eine Krise geraten. Sie ist problematisch geworden, da Standorte für Kritik sowie die Möglichkeiten zur Veränderung prekär geworden sind. So sind z. B. die algorithmischen Prozesse innerhalb der sich selbst steuernden Geräte und Netzwerke, die überall aktiv sind und menschliche Agierende umfänglich vereinnahmen und verfolgen, sowie die Kontrolle gesellschaftlicher, ökonomischer oder klimatischer Prozesse durch Simulationen nicht mehr gänzlich nachvollziehbar und die erhobene Menge an Daten nur noch maschinell auszuwerten. Es steht allerdings in Frage, ob Kritik nur ob der technologischen Bedingungen erschwert oder dieser Umstand auch diskursiv erzeugt wird. Aus welchen Gründen und mit welchen Effekten werden Kritik ebenso wie Methoden derzeit vor allem in den Medien- und Kulturwissenschaften problematisch und in Frage gestellt? Weiterlesen

Gastvortrag von Anna Rindermann am 18.01.17: ÜBERNAHME. Bildungsschauplatz Kunstinstitution

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Saloon Arts Education
Mi, 18.01.2017 | 18 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Mit ihren unterschiedlichen beruflichen Schwerpunkten zwischen der Tätigkeit als Kunstvermittlerin in Ausstellungssituationen und der Arbeit als Kunstlehrerin liegt es nahe, dass Anna Rindermann Kunstunterrichtssituationen immer wieder in Museen, Galerien und Kunstvereinen verlegt. Am Beispiel der Lernsituation: „Mit anderen Augen. Identität und Fotografie“ möchte der Vortrag und anschließende Talk ein aktuelles Beispiel aus der Unterrichtspraxis vorstellen, das die Kompetenzförderung durch außerschulische Kunst-Lernorte aufzeigt. Weiterlesen

Gastvortrag von Ulrich Schötker am 11.01.17: Das transkulturelle Klassenzimmer und seine pädagogische Mentalität

ACHTUNG: Der Vortrag von Ulrich Schötker muss leider kurzfristig entfallen und wird stattdessen auf das nächste Semester verschoben. Das Seminar „Kunstpädagogische Positionen“ am 11.01. findet jedoch statt.

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Kunstpädagogische Positionen
Mi, 11.01.2017 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln



An der Erich-Kästner-Schule in Hamburg gehört zu einer inklusiven Schulentwicklung die Auseinandersetzung mit transkulturellen Fragen. Dieser Vortrag soll die schulischen Arbeitsbereiche, die dies betrifft, benennen und entfalten. Es werden Ergebnisse aus der schulischen kunst- und kulturpädagogischen Arbeit gezeigt und gemeinsam reflektiert. Weiterlesen

Gastvortrag von Hans-Peter Webel am 07.12.16: „Verzierung“

immermittwochs_logo_blau-300x150DIE KÜNSTLER SIND ANWESEND
Mi, 07.12.2016 | 18 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Hans-Peter Webel, aus dem Künstlerbuch „Anprobe“

Schmuck, Dekor und Ornament sind als Kategorien im Werk von Hans-Peter Webel seit jeher wesentlich und bilden die Schlüssel für das Verständnis seiner Inhalte. Die „Eingriffe“ seiner technisch versiert und kunstvoll gezogenen Stuck-Gesimse gelten in den meisten Fällen ungeordneten stadträumlichen Situationen bzw. alltäglichen Orten, an denen Kunst zuletzt erwartet wird. Weiterlesen

Gastvortrag von Jan Grünwald am 23.11.16: Im Zweifel für den Zweifel – über Versuche, Störungen, Memes und Bottleflips

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Kunstpädagogische Positionen
Mi, 23.11.2016 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

bottleflip-glitched

Mein Vortrag ist ein Plädoyer für den Zweifel, der engagierten Pädagog*Innen und/oder Wissenschaftler*Innen ein treuer, jedoch nicht immer willkommener Begleiter ist. Anstatt den Zweifel als ein zu überwindendes Übel zu sehen, auf dem Weg zu Können, Wissen und Weisheit, verstehe ich ihn als Produktivkraft, auf die es sich einzulassen gilt. Für Lehrende kann es sinnvoll sein, sich auf Pfade zu begeben, die ihnen selbst nicht vertraut sind (die Un-Möglichkeit von Vermittlung); Bereiche der ästhetischen Produktion zu erforschen, die sich dem eigenen, kontrollierten Zugriff entziehen (widerspenstiges Material, mediale Störungen); oder Phänomene mit einzubeziehen, welche die Subjektivierung über die ästhetische Produktionen nicht mehr unterstützen (digitale Artefakte wie Memes). Es ist gerade im Zeitalter der Digitalität wichtig, einen Raum zu eröffnen, in dem es möglich ist, sich auszuprobieren, zu experimentieren und dabei auch zu scheitern. Weiterlesen