Kategorie-Archiv: immermittwochs

Gastvortrag von Rena Onat am 15.01.2018: Queer of Color Perspektiven in der Kunst. Institutionenkritik – Selbstrepräsentation – Empowerment

Ringvorlesung Ästhetische Erziehung
M0, 15.01.2018 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block A | Hörsaal 122 (2.116)
Gronewaldstraße 2 | Köln

Queer of Color Perspektiven sind nach wie vor unterrepräsentiert sowohl in der zeitgenössischen Kunstszene als auch im (kunst-)wissenschaftlichen Diskurs in Deutschland. Wie lassen sich sowohl Kunst- und Medienwissenschaft als auch pädagogische Ansätze weiter entwickeln, wenn Wissensproduktion und Perspektiven von queeren Künstler_innen of color zentriert und ernstgenommen werden? In dem Vortrag werden zunächst mittels konkreter Beispiele einige der Ausschlussmechanismen von Queer of Color-/People of Color- und Schwarzen Perspektiven erörtert, wie sie im Kunst, Kultur- und Wissenschaftsbetrieb wirksam sind. Zugleich wird die Relevanz dieser Perspektiven für eine rassismuskritische und queerfeministische Kunst- und Medienwissenschaft und künstlerische Praxis aufgezeigt. Anhand von künstlerischen Arbeiten von Hasan Aksaygın, Raju Rage und Sunanda Mesquita werden zudem beispielhaft künstlerische Strategien der Selbstrepräsentation und Artikulation von Queer/Trans* of Color verdeutlicht.

Still aus „Where is Your Studio“ von Raju Rage. Copyright Raju Rage 2017

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Gastvortrag von Jane Eschment & Gesa Krebber am 17.01.2018: DIY #kunstunterricht – SchülerInnenpartizipation.

immermittwochs_logo_blau-300x150Saloon Arts Education
Mi, 17.01.2018 | 18 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Schüler*innen sind mit ihren gelebten (Lern-)Erfahrungen Alltagsexpert*innen für Fragen von Schul- und Unterrichtsentwicklung. Ihre Perspektiven sollten in Entwicklungsprozessen besonders Beachtung finden: Es gibt wohl keine bessere Evaluation von Lernsituationen in Schulen als die Erfahrungen der lernenden Personen selbst. Weiterlesen

Gastvortrag von Ulrich Schötker am 10.01.2018: Schultheorie, Schulentwicklungstheorie und Kunstpädagogik

immermittwochs_logo_blau-300x150Kunstpädagogische Positionen
Mi, 10.01.2018 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Foto: Esther Pilkinton

Wenn die an Schule beteiligten Personen davon ausgehen, dass Schulen nicht einfach sind, sondern Entwicklungen unterliegen, diese zunehmend als autonome Institutionen agieren und Irritationen der Gesellschaft – neue Medien, transkulturelles Arbeiten, Inklusion, oder Schulbau – eine Neubestimmung ermöglichen, sind sie auch adressiert, ihre Schule aktiv zu gestalten. Aus kunstpädagogischer Perspektive betrachtet zeigt sich ein spannendes Arbeitsfeld, das mehr ist als Kunst unterrichten.
Anhand konkreter Beispiele aus Unterricht, Schulkultur und kulturinstitutioneller Zusammenarbeit werden Projekte, Prozesse und Interventionen aufgezeigt, die an der Erich-Kästner-Schule in Hamburg umgesetzt wurden, mit der Schulentwicklung verzahnt sind und sich auf die gemeinschaftlich wahrgenommene Schulkultur auswirken. Weiterlesen

Navigating the Present – Eine Podiumsdiskussion zu gegenwärtigen Strategien des Kuratierens // 6.12.2017

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Kunstpädagogische Positionen
Mi, 06.12.2017 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Mit der zunehmenden Entgrenzung der Kunst haben sich auch Begriffe des Kuratierens sowie die Rolle der Kurator*innen erweitert: Das Kuratorische meint nicht nur eine Praxis des Ausstellungsmachens und der Auswahl, Pflege und Präsentation (musealer) Objekte, sondern auch die diskursive Arbeit an gegenwärtigen Themen und aktuellen Fragestellungen. In Zeiten fortgeschrittener Digitalisierung und Globalisierung, des Informationsüberflusses und fehlender Großerzählungen scheinen Instanzen, die filtern, framen, ermöglichen, neu zusammenfügen und Wissen in neuen Konstellationen und Geschichten konzentrieren, immer wichtiger zu werden. Die Kontexte von Kunstproduktion und –rezeption sowie Aufgaben und Einsatzgebiete von Kurator*innen haben sich vervielfältigt. Gleichzeitig stellen neue Formen der kuratorischen Praxis die zentrale Position der Kuratorin bzw. des Kurators in Frage. Weiterlesen

Gastvortrag von Christina Otto am 29.11.2017: Medieneinsatz in der Grundschule. Mit wenig viel erreichen.

immermittwochs_logo_blau-300x150Saloon Arts Education
Mi, 29.11.2017 | 18 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Die digitalen Medien sind in aller Munde und in allen Taschen. Wie sie zu einem sinnvollen Einsatz im Unterricht kommen können, wird in diesem Vortrag erzählt. Weiterlesen

Gastvortrag von Nanna Lüth am 04.12.2017: Ver/Kleidung in Un/Ordnung. Dress Codes und Körpernormen als Gegenstand ästhetischer Bildung

Ringvorlesung Ästhetische Erziehung
Mo, 04.12.2017 | 16:00 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block A
Hörsaal 122 (2. 116) | Gronewaldstraße 2 | Köln

Seit gut zehn Jahren wird in Schweizer und deutschen Schulen verstärkt die Zulässigkeit von bestimmten Kleidungsstücken diskutiert und durch Selbstverpflichtungen oder Modeberatungen reguliert. „Hierbei werden geschlechterspezifische Körper-, Verhaltens- und Modenormen für Pädagog_innen in Kollegien abgestimmt und festgeschrieben. Den Schüler_innen hingegen werden in den meisten Fällen größere Freiräume zugebilligt, meist verknüpft mit der Erklärung, dass Kleidung ein Medium der Persönlichkeitsentfaltung sei. Die Maßstäbe, die dabei verhandelt bzw. reproduziert werden, sind geschlechtlich codiert und sexuell aufgeladen.“ (Lüth 2017, im Erscheinen) Weiterlesen

Live-Stream zur Zürcher Hochschule der Künste mit Bernadett Settele am Mi, 29.11.2017: Bildung in Performance.

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Kunstpädagogische Positionen
Mi, 29.11.2017 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Kunstvermittlung greift häufig künstlerische Praxen – auch aus Performance – auf, um Bildungsmomente und Räume des Miteinanders zu erzeugen. Wie bilden uns kollektive ästhetische Situationen? Der Vortrag stellt an Performancebeispielen und in Bezugnahme auf queerfeministische Theorien Überlegungen zur Theoretisierung des Jetztraumes von Performance vor. Weiterlesen

Gastvortrag von Sina Semsarha & Katja Huppertsberg am 15.11.2017: I love Ästhetische Erziehung. Realitätscheck im Referendariat

immermittwochs_logo_blau-300x150Saloon Arts Education
Mi, 15.11.2017 | 18 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Seit der Lernbereich Ästhetische Erziehung an der Universität zu Köln 2012 ins Leben gerufen wurde, ist viel passiert und mittlerweile sind die ersten ehemaligen Student*innen im Referendariat angelangt. Schon bei der Anmeldung für das Referendariat sprengte die Ästhetische Erziehung mit ihrem fächerübergreifenden Konzept die gängigen Fächerlisten im Anmeldeformular. Weiterlesen

Gastvortrag von Torsten Meyer am Mi, 25.10.2017: Anderes Zeigen. Der Curatorial Turn in der Kunstpädagogik

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Kunstpädagogische Positionen
Mi, 25.10.2017 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

 

 

Kunstlehrer*innen nach dem Curatorial Turn stelle ich mir vor als Inszenierer*innen von Kunst als Lernumgebung. Ihre Methode ist die Kuration: die Pflege des Diskurses als Sorge um die Diskussion. Sie versammeln die Aufmerksamkeit ihrer Schüler*innen um das kuratorische Projekt herum. Und sie zeigen dabei – vor dem Hintergrund der aktuellen künstlerischen Aktivitäten auf dem Planeten –, wie Alternativen sichtbar, Äquivalente denkbar und Anschlüsse machbar werden. Weiterlesen

Gastvortrag von Georg Peez am Mi, 08.11.2017 Beobachten. Einblicke in Forschungsprozesse und Praxiskonzepte gegenwärtiger Kunstpädagogik

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Kunstpädagogische Positionen
Mi, 08.11.2017 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

 

Forschen. Wie dies im Rahmen von Kunstpädagogik aussehen kann, wird anhand einiger Fallstudien und kunstdidaktischer Konsequenzen hieraus erörtert. Im Zentrum steht die Offenheit Forschender, eigene Auffassungen sowie Interpretationswege durch das Forschungsmaterial so stark irritieren zu lassen, es als ‚autonomes‘ Material so wichtig zu nehmen, dass innovative Sichtweisen, Bezüge und Beschreibungen über das zu untersuchende Phänomen bzw. Feld entwickelt werden können. Weiterlesen