Tag Archives: Vortrag

Antrittsvorlesungen der neuen Professor*innen am 09.01.2019: Past Future Histories. Archivierung, Aktualisierung und Remix in der zeitgenössischen Kunst

Mi, 09.01.2019 | 18:00 Uhr
Institut für Kunst & Kunsttheorie | Block B | THEATER
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Einladung zu den Antrittsvorlesungen der neuen Professor*innen am Institut für Kunst & Kunsttheorie:

Nina Möntmann (Professorin für Kunsttheorie): »Was ist Zeitgenössisch an der Zeitgenössischen Kunst?«

Karina Nimmerfall (Professorin für disziplinüberschreitende künstlerisch-mediale Praxis und Theorie): »Possible Scenarios of a Discontinued Future«

Manuel Zahn (Professor für Ästhetische Bildung):» Ästhetische Bildung im Horizont Postdigitaler Medienkulturen«

„Pop als Postkoloniale Gehörbildung“ – Lecture und Gespräch mit Prof. Dr. Michael Rappe

Do, 5.7.2018 | 18.30 Uhr
Humanwissenschaftliche Fakultät | Gronewaldstraße 2 | Köln
Block A | 3. Stock, Musiksaal (Raum 3.115)

Popmusik ist postkolonial. Sie hat ihren Ursprung in einem Geflecht aus Kolonialismus, global-industrieller Vereinnahmung und kulturellen (Widerstands-)Praxen subordinierter Menschen und kann so immer wieder ‚lokale Poesien’ artikulieren, in denen Experimente mit kulturellen und sozialen Rollen ermöglicht werden. An ausgewählten Soundbeispielen und im Gespräch stellt Michael Rappe seine Auseinandersetzung mit solch lokalen Poesien als Lehrender und Forscher dar.  Continue reading

Vortrag von Marc Ries: Kritik des Begehrens im Digitalen

Am Begehren interessant ist, dass sein Objekt unbestimmt, nicht festgelegt, offen ist. Aus der Perspektive des alltäglichen Gebrauchs und also auch des Begehrens digitaler Techniken werden 4 Bild-Objekte diskutiert: Mehrwert-Bilder in Produkten, Metamorphosen des Found-Footage, die unsichtbar-noetischen Bilder der Naturwissenschaften, post-narzisstische Selfies. Diese Typen werden kontrastiert mit drei Konzepten des Begehrens: das platonisch-psychoanalytische Konzept des »Mangels«, die »mimetische Struktur« des Begehrens, das Produktionskonzept unendlicher »Begehrensströme«.

Continue reading

SYMPOSIUM: Situating the Everyday. Interdisziplinäre Erforschung von Alltag

Wir freuen uns sehr Sie zu dem Symposium „Situating the Everyday. Interdisziplinäre Erforschung von Alltag / Inquiries into the Quotidian“ einladen zu können das am Donnerstag, 2.02., in der Aula der Kunsthochschule für Medien und von Freitag, 3.02., bis Samstag, 4.02.2017, im Labor für Kunst und Forschung des Instituts für Kunst und Kunsttheorie/Intermedia stattfinden wird.

Continue reading

Vortrag von Tobias Ortmanns: Das Blinde im Visuellen – Radio, Podcast und andere Alltäglichkeiten

Radio – das erste elektronische Massenmedium – hat im Laufe seiner Geschichte viele Veränderungen durchlaufen. Die aktuellsten Veränderungen des Mediums sind im Rahmen der Digitalisierung zu beobachten. Sie betreffen die Strukturen von Kommunikatoren, Angeboten und die Rezeptionssituation von Konsumenten.

Das „blinde Medium“, wie das Radio in einer seiner Medientheorien beschrieben wird, sieht sich in der Folge der Popularisierung des WWW in der Pflicht, Aspekte seines primär akustischen Angebots im Visuellen abzubilden. Ausprägungen dieser Entwicklung kann man beispielsweise in Form von Websites, Apps und Mediatheken beobachten, die ihrerseits auf Distributionswege wie Streams und Podcast zurückgreifen. Continue reading

Vortrag von Annemarie Hahn: Who is Kilroy? Autorschaft im Netz

Kilroy ist eine Figur, die seit den 40er Jahren immer wieder an verschiedenen Orten auftaucht, zunächst auf Schiffen, später vermehrt an Hauswänden, dann auch als Figur in Literatur, Musik, in Spielen … in der Regel in Begleitung des Schriftzugs „Kilroy was here“.

„Kilroy was here“ ist ein Mem. Wie die meisten Meme ist es von Menschen gemacht, von Technologien verbreitet und durch verschiedene Dinge mitproduziert. Kilroy was here hat mindestens eine Geschichte, aber keinen Autor. Continue reading