Tag Archives: Ringvorlesung

Gastvortrag von Holger Schramm: Musik in der deutschen Fernsehwerbung

Musik ist zu einem nicht mehr wegzudenkenden Element von Werbung in audiovisuellen Medien geworden. Welchen Stellenwert hat sie aktuell in der deutschen Fernsehwerbung? Welche Funktionen erfüllt Musik für die TV-Werbung und welche Formen nimmt sie an? Wie wirkt sie und welche Rolle spielt dabei der sogenannte ‚Musical Fit‘, also die Passung zwischen Werbespot und Musik? Diese Fragen werden im Vortrag beantwortet. Continue reading

Vortrag von Kristin Klein: Hyperlinks or it didn’t happen. Kunst und ihre Zirkulation nach dem Internet

Aaron Graham, „HAIR STRAIGHTENER USED TO COOK INDIVIDUAL PIECE OF BACON“, 2012.

Der für diesen Vortrag von der Künstlerin Cécile B. Evans geliehene Titel Hyperlinks or it didn’t happen verweist auf veränderte Bedingungen von Kunst nach der Alltäglichwerdung des Internets. Die Zirkulation von Bildern und medialem Content in erhöhter Geschwindigkeit und Dichte und mit mehr Teilnehmer*innen als je zuvor ist ein wesentliches Strukturmoment, das auf Produktion, Dissemination und Rezeption von Kunst Einfluss nimmt. Continue reading

Gastvortrag von Manfred Faßler: Metapher, Imagination oder Empirie: User*innen?

„Soon everyone on Earth will be connected“, lautet der erste Satz des Kapitels „Our Future Selves“ in New Digital Age (E. Schmidt &J. Cohen 2013, 12). Angesprochen ist damit nicht nur die soziotechnische pax electronica (P. N. Howard, 2015). Angesprochen ist die Neuverfassung des modernen Sozialklassikers: Das Subjekt wird in die Datenströme und Problemlösungs-Communities „umquartiert“, als Käufer von Problem Solving, Datenlieferant und kreativer Debugger eingefordert. Seine kognitive Kontinuität kann sich nicht mehr auf „feste Vorstellungen“ berufen, sondern richtet sich im „flow“ der echtzeitigen Nutzungs- und Lösungsbedingungen ein, die von Daten-Plattformen unausweichlich angeboten werden. Continue reading

Gastvortrag von Marco Rüth am: Lernen durch Computerspielen? Evaluation der Effektivität und Effizienz in der schulischen Praxis

Etwa drei von fünf Jugendlichen in Deutschland spielen in der Freizeit regelmäßig Computerspiele. Die Einbindung von Computerspielen in Schulen könnte also dem aktuellen Mediennutzungsverhalten vieler Schülerinnen und Schüler in Deutschland entgegenkommen. Eine Vielzahl an empirischen Forschungsarbeiten zu Computerspielen existiert bereits und deutet auf diverse förderliche wie unerwünschte Auswirkungen von Computerspielen hin. Zu den erwünschten – aber vor allem in der Praxis zu wenig untersuchten – Effekten von Computerspielen zählen auch Lerneffekte, also Erweiterungen des Wissensschatzes und des Verhaltensrepertoires. Es stellt sich also eine entscheidende Frage: Inwiefern sind Computerspiele zum Lernen im Schulunterricht geeignet? Continue reading

Gastvortrag von Kai Hugger & Christian Noll: Welchen Anteil haben YouTuber*innen an den politischen Orientierungen von Jugendlichen?

YouTuber*innen wie etwa LeFloid, Lisa Sophie Laurent und MrWissen2Go werden als Meinungsführer*innen immer wichtiger für Politiker*innen und Politikvermittlung. Besonders deutlich wurde das u.a. im „Superwahljahr“ 2017 (Bundestagswahl und Landtagswahlen in NRW, Saarland und Schleswig-Holstein). Continue reading

Gastvortrag von Nanna Lüth: Ver/Kleidung in Un/Ordnung. Dress Codes und Körpernormen als Gegenstand ästhetischer Bildung

Seit gut zehn Jahren wird in Schweizer und deutschen Schulen verstärkt die Zulässigkeit von bestimmten Kleidungsstücken diskutiert und durch Selbstverpflichtungen oder Modeberatungen reguliert. „Hierbei werden geschlechterspezifische Körper-, Verhaltens- und Modenormen für Pädagog_innen in Kollegien abgestimmt und festgeschrieben. Den Schüler_innen hingegen werden in den meisten Fällen größere Freiräume zugebilligt, meist verknüpft mit der Erklärung, dass Kleidung ein Medium der Persönlichkeitsentfaltung sei. Die Maßstäbe, die dabei verhandelt bzw. reproduziert werden, sind geschlechtlich codiert und sexuell aufgeladen.“ (Lüth 2017, im Erscheinen) Continue reading

Gastvortrag von Thorsten Lorenz am 6.12.2016: Medien-Utopien. Wie Protest eine programmtaugliche Marke wird.

Ringvorlesung Master Intermedia
Di, 6.12.2016 | 17:45 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

This image was originally posted to Flickr by Strevo at http://flickr.com/photos/81813159@N00/2255202246. It was reviewed on 11 February 2008 by the FlickreviewR robot and was confirmed to be licensed under the terms of the cc-by-sa-2.0.

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Im Fernsehen ist jeder willkommen: als Protestler und Revolutionär. Die Utopiekraft des Massenmediums, seine Gefräßigkeit für Themen des Andersseins, die Lust am Insularen ist unermesslich. Die Medienindustrie schmückt sich mit Alternativlern, die sich einst aus Randgruppen rekrutierten, inzwischen aber selbst erfolgreich zu dem Markt gehören, gegen den sie sich ursprünglich wandten. Der Werbe- und Programmmarkt liebt diese fremden und faszinierenden Welten des Ausstiegs. Continue reading

Ringvorlesung: Fotografie – Aufzeigen oder Beweisen? Die Fotografie als Kulturtechnik und Medium des Wissens

Im Wintersemester 2011/2012 findet die interdisziplinäre Ringvorlesung „Fotografie – Aufzeigen oder Beweisen? Die Fotografie als Kulturtechnik und Medium des Wissens“ statt. Diese ist für Studierende aller Studiengänge geöffnet.

Die Vorlesung findet mittwochs von  17.45-19.15 Uhr in Hörsaal XXI (Hauptgebäude) statt.

Das Programm und weitere Infos finden Sie unter  www.uni-koeln.de/phil-fak/khi/fotografie.html