Tag Archives: Gastvortrag

Lecture from Aneta Rostkowska: Potential Landscape. Towards Slow Curating

„Potential Landscape“ is a title of an Interview with the fictitious curator Hortensja Kowalik, conducted in the year 2067. During the interview the curator reveals how a single artwork presented a considerable challenge to her imagination and, in consequence, changed her life. She talks about limits of our imagination, ways of expanding it through art and how it is to dedicate almost the whole life to the understanding of one artwork — an opposite of what we experience today with very quick, fleeting and superficial experiences of art. During her talk Aneta Rostkowska will use the interview as an introduction to her curatorial and artistic practice in which experimental storytelling meets politics, ‚gonzo journalism‘ and botany.

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Gastvortrag von Johannes Lierfeld: Das Kontrollproblem von künstlicher Intelligenz als ethische Herausforderung

Die Menschheit steht im Zeitalter der Digitalisierung vor epochalen Herausforderungen. Insbesondere das komplexe Feld der künstlichen Intelligenz ist hierbei von prominenter Bedeutung, denn Optimisten versprechen sich von KI die Lösung aller Probleme, während Skeptiker die Auslöschung oder Unterjochung durch hochentwickelte künstliche Agenten befürchten. Continue reading

Gastvortrag von Tim Wolfgarten: „Wo Sinn im Un-sinn entsteht“ – Empirische Zugänge zu bildlichen Repräsentationsformen und Sichtweisen auf Welt

Was wird über Bilder in Themenausstellungen zu Migration inhaltlich vermittelt und welche Affekte werden über die formale Bildgestaltung aufgerufen? Das sind die zwei zentralen Leitfragen der vorzustellenden Studie, für die insgesamt 814 Ausstellungen erhoben wurden, die seit dem Jahr 1974 in Deutschland besuchbar waren. Neben den zentralen Ergebnissen wird innerhalb des Vortrags vor allem auf das methodische Vorgehen eingegangen, wie auch das theoretische Vorverständnis dazu geklärt. Ziel soll es sein, empirische Zugänge zu bildlichen Repräsentationsformen sowie Sichtweisen auf Welt aus erziehungswissenschaftlicher Perspektive kennenzulernen und ggf. Bezüge sowie Transfermöglichkeiten für die eigenen Forschungsinteressen herzustellen.  Continue reading

Talk and Workshop with Jill Winder: Publishing Contemporary Art: Concepts & Methods

Jill Winder is a writer and editor who studied political theory and holds an M.A. from the Center for Curatorial Studies, Bard College, New York. Most recently, she was Online Editor for documenta 14 (2015–17). Previously she was managing editor for the publications of the 7th and 8th Berlin Biennales (2012/2014); Head of Research and Publications for Bergen Assembly (2012–13); and Editor-in-Chief of art-agenda (2012–14).

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Vortrag von Kristin Klein: Hyperlinks or it didn’t happen. Kunst und ihre Zirkulation nach dem Internet

Aaron Graham, „HAIR STRAIGHTENER USED TO COOK INDIVIDUAL PIECE OF BACON“, 2012.

Der für diesen Vortrag von der Künstlerin Cécile B. Evans geliehene Titel Hyperlinks or it didn’t happen verweist auf veränderte Bedingungen von Kunst nach der Alltäglichwerdung des Internets. Die Zirkulation von Bildern und medialem Content in erhöhter Geschwindigkeit und Dichte und mit mehr Teilnehmer*innen als je zuvor ist ein wesentliches Strukturmoment, das auf Produktion, Dissemination und Rezeption von Kunst Einfluss nimmt. Continue reading

Gastvortrag von Stefanie Oelke: Ausloten kunstpädagogischer Handlungsräume – Beispiele aus der Praxis

Räume
erfahren, begehen, öffnen, abschreiten, kennenlernen, lassen, nehmen, einrichten, wahrnehmen, aktivieren, durchschreiten, aneignen, schließen, empfinden, messen, schützen, ordnen, strukturieren, erkunden, weiten, erforschen, herstellen, …

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Workshop mit Annette Krauss: Hidden Curriculum, revisited!

FEMINIST ARTS EDUCATION

Annette Krauss will introduce the long-term project Hidden Curriculum, and revisit key features of the concept, the practices and collaborations with different groups of students from secondary schools and put these in relationship to practices of un/learning, knowledge economies, and decolonial trajectories.

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Gastvortrag von Manfred Faßler: Metapher, Imagination oder Empirie: User*innen?

„Soon everyone on Earth will be connected“, lautet der erste Satz des Kapitels „Our Future Selves“ in New Digital Age (E. Schmidt &J. Cohen 2013, 12). Angesprochen ist damit nicht nur die soziotechnische pax electronica (P. N. Howard, 2015). Angesprochen ist die Neuverfassung des modernen Sozialklassikers: Das Subjekt wird in die Datenströme und Problemlösungs-Communities „umquartiert“, als Käufer von Problem Solving, Datenlieferant und kreativer Debugger eingefordert. Seine kognitive Kontinuität kann sich nicht mehr auf „feste Vorstellungen“ berufen, sondern richtet sich im „flow“ der echtzeitigen Nutzungs- und Lösungsbedingungen ein, die von Daten-Plattformen unausweichlich angeboten werden. Continue reading

Gastkünstlervortrag von Claudia Chaseling: Spatial Painting

DIE KÜNSTLER SIND ANWESEND

Claudia Chaseling arbeitet mit wandgroßen Formaten und raumgreifen- den Wandmalereien, den Spatial Paintings. Mit Pigmenten malt sie Bewegungen organischer Formen, optisch umgekehrte Perspektiven und grell fluoreszierende Wellenstrukturen. Die Motive der raumorientierten Malerei bestehen aus verzerrten Landschaften, entfremdeten Orten, mutierten Pflanzen und Lebewesen, deren Deformationen von radioakti- ver Kontaminierung herrühren. Gemalte Textelemente, Internetlinks und Symbole im Bild eröffnen die Themen auf einer weiteren Ebene. Continue reading

Gastvortrag von Marco Rüth am: Lernen durch Computerspielen? Evaluation der Effektivität und Effizienz in der schulischen Praxis

Etwa drei von fünf Jugendlichen in Deutschland spielen in der Freizeit regelmäßig Computerspiele. Die Einbindung von Computerspielen in Schulen könnte also dem aktuellen Mediennutzungsverhalten vieler Schülerinnen und Schüler in Deutschland entgegenkommen. Eine Vielzahl an empirischen Forschungsarbeiten zu Computerspielen existiert bereits und deutet auf diverse förderliche wie unerwünschte Auswirkungen von Computerspielen hin. Zu den erwünschten – aber vor allem in der Praxis zu wenig untersuchten – Effekten von Computerspielen zählen auch Lerneffekte, also Erweiterungen des Wissensschatzes und des Verhaltensrepertoires. Es stellt sich also eine entscheidende Frage: Inwiefern sind Computerspiele zum Lernen im Schulunterricht geeignet? Continue reading