Tag Archives: Digitalisierung

JETZT anmelden zum Nachwuchsforschungstag am 7.6.2018: Postdigitale Kunst und Medienkultur

Nachwuchsforschungstag
Do, 07.06.2018 | 10:00 -16:30 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | .mbr
R 2.202 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Bild: Filmstill aus ‚Platonic Paradise‘, 2018 von Miriam J. Carranza und Lotte Meret Effinger

Vor dem Hintergrund fortschreitender Digitalisierung entstanden in den letzten Jahrzehnten besonders in den Medien- und Kulturwissenschaften Versuche, strukturelle Veränderungen im Zusammenhang mit neuen Technologien auf sozialer und kultureller Ebene unter Bezug auf Begriffskonzepte wie „Post-Internet“ und „Post-Digital“ zu beschreiben. Der Präfix „Post“ betont dabei die Allgegenwart digitaler Medien und steht als Marker für eine neue Qualität der Digitalität, die sich auf – oftmals wenig sichtbare – Transformationen des Digitalen in neue (Macht-)Strukturen bezieht (Cramer 2015). Im Vorfeld der Tagung Because Internet. wird am 7.6.2018 ein durch das Grimme-Forschungskolleg geförderter Forschungstag für wissenschaftlichen Nachwuchs stattfinden, der sich postdigitalen Theoriekontexten widmet. Continue reading

Internationaler Lehrauftrag im Sommersemester 2018: Artie Vierkant I JETZT für das Seminar auf Klips anmelden!

Für das Sommersemester ist es uns gelungen, den Künstler Artie Vierkant für einen Lehrauftrag am Institut für Kunst und Kunsttheorie zu gewinnen. Die Anmeldung zum Kurs auf Klips 2 ist ab sofort möglich: Display: Plastic Universal: 14676.0008

Artie Vierkant (*1986, Breinerd, MN) studierte Bildende Kunst an der University of Pennsylvania und schloss sein Studium mit einem MFA an der University of California ab. Er lebt und arbeitet heute in New York. Vierkant macht Kunst, die sich auf die Bedeutung medienübergreifender Repräsentation konzentriert. Dies zeigt sich in seiner Praxis – in der Dokumentation genauso wie im Entstehungsprozess seiner Werke. Auch in seiner theoretischen Arbeit sind Relationen zwischen physischen und digitalen Räumen im Internet-Zeitalter zentral. Beides verknüpft Vierkant in seiner Lehre auf komplexe und höchst spannende Weise.

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Start des BMBF-geförderten Forschungsprojekts „Post-Internet Arts Education Research“ (PIAER)

Am 1.11. 2017 startete das BMBF-Projekt Post-Internet Arts Education Research am Institut für Kunst und Kunsttheorie. Mit diesem wird unter der Leitung von Prof. Dr. Torsten Meyer und Prof. Dr. Manuel Zahn und durch zwei wissenschaftliche Mitarbeiter*innen (Kristin Klein, N.N.) am Institut ein Forschungsschwerpunkt eingerichtet, der fundierte und langfristige Forschungsarbeiten zur Post-Internet Art und ihren bildungstheoretischen Anschlüssen etablieren soll.

Das Projekt erschließt das aus Sicht der Kulturellen Bildung und Kunstpädagogik interessante und komplexe Feld der Post-Internet Art und kombiniert dabei erstmals kunstwissenschaftliche und kunstpädagogische Theorie und Methoden mit allgemeinpädagogisch-bildungstheoretischer Methodenentwicklung. Continue reading

Zusätzliche Lehrveranstaltung „Ästhetische Praxis als Medienkritik“ (Prof. Dr. Manuel Zahn) – Anmeldung jetzt möglich

Prof. Zahn bietet im Wintersemester eine zusätzliche Lehrveranstaltung an, die ab sofort in Klips gewählt werden kann:

Prof. Dr. Manuel Zahn
Ästhetische Praxis als Medienkritik
15866.0006
WiSe 2017/18
Termine 

WS1:  Fr., 20.10.17, 14-20 Uhr, Sa., 21.10.17, 10-15 Uhr
WS2:  Fr., 17.11.17, 14-20 Uhr, Sa., 18.11.17, 10-15 Uhr
WS3:  Fr., 08.12.17, 14-20 Uhr, Sa., 09.12.17, 10-15 Uhr.
WS4:  Fr., 12.01.18, 14-20 Uhr, Sa., 13.01.18, 10-15 Uhr Continue reading

Vortrag von Niclas Stockel: 11.07.17: Musikvideo Online – Vernetzungen und Transformationen einer audiovisuellen Spielart

Ringvorlesung Master Intermedia
Di, 11.07.2017 | 17:45 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Noch vor wenigen Jahren sah sich das Musikvideo in Forschung und Wissenschaft vielmehr musealen Betrachtungen unterworfen. Nach dem Rückzug des Musikfernsehens zeigt sich das Musikvideo in seiner digitalen Auferstehung im Internet neben den althergebrachten Formen zunehmend in neuen Spielweisen und Formanlehnungen. Zudem präsentiert es sich vermehrt längst nicht mehr als abgeschlossene Werkeinheit. Continue reading

Vortrag von Niclas Stockel: 11.07.17: Musikvideo Online – Vernetzungen und Transformationen einer audiovisuellen Spielart

Ringvorlesung Master Intermedia
Di, 11.07.2017 | 17:45 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Noch vor wenigen Jahren sah sich das Musikvideo in Forschung und Wissenschaft vielmehr musealen Betrachtungen unterworfen. Nach dem Rückzug des Musikfernsehens zeigt sich das Musikvideo in seiner digitalen Auferstehung im Internet neben den althergebrachten Formen zunehmend in neuen Spielweisen und Formanlehnungen. Zudem präsentiert es sich vermehrt längst nicht mehr als abgeschlossene Werkeinheit. Continue reading

Vortrag von Marco Rüth am 04.07.17: Mobiles und spielerisches Lernen mit digitalen Medien in Schule, Hochschule und Beruf

Ringvorlesung Master Intermedia
Di, 04.07.2017 | 17:45 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theater
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

31 Millionen Menschen spielen gelegentlich oder öfter Computer- bzw. Videospiele in Deutschland, etwa 2,2 Milliarden „Gamer“ sind es weltweit – der Mensch als Homo Ludens? Möglicherweise erlangt der Mensch als spielendes Wesen durch Spaß, Interaktion und außergewöhnliche eigene Erfahrungen sogar bestimmtes Wissen und spezielle Fähigkeiten am besten. Macht zudem die ständige mobile Nutzung digitaler Angebote den Menschen zum Homo Mobilis? Wäre dann nicht eine Kombination aus lernförderlichem Spielspaß und gesundheitsförderlicher Bewegung ein naheliegender (Fort-)Schritt?

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Gastvortrag von Matthias Pasdzierny am 30.05.2017: Pop repeats itself? Postdigitale Popmusik zwischen Index, Archiv und Gesamtausgabe

Ringvorlesung Master Intermedia
Di, 30.05.2017 | 17:45 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Pop ist in der Krise: Glaubt man den Äußerungen international einschlägiger Poptheoretiker, dann befindet sich Popmusik mittlerweile im Zustand kollektiver „Retromania“ (Simon Reynolds). Die allgegenwärtige Nutzung u.a. von Streaming-Diensten wiederum hat zu einer ständigen Verfügbarkeit, einem Archiv aller Stile und Praktiken von Pop „in hoher Auflösung“ (Diedrich Diederichsen) geführt, bei gleichzeitiger Nivellierung ihrer je spezifischen Historizität und (sub)kulturellen Bedeutung. Parallel erfährt, neben dem Live-Erlebnis, die Objekthaftigkeit von Popmusik einen unerwarteten Aufschwung, etwa in der Renaissance von Vinyl oder einer Flut von luxuriös ausgestatteten Collector’s Editions. Darüber hinaus lassen sich in immer schnellerer Folge Medien- und Formatwechsel beobachten, wobei ein Schwerpunkt darin zu liegen scheint, – wie etwa in der momentan sehr erfolgreichen App musical.ly – das indexikalische Moment von Popmusik vollends an die Rezipient*innen weiterzureichen. Entlang aktueller Beispiele fragt der Vortrag nach der oder den Geschichtsphilosophie(n) von Pop heute und damit auch danach, ob im Zeitalter der Digitalisierung im Pop derzeit auch ein ästhetischer Paradigmenwechsel stattfindet. Continue reading

Gastvortrag von Jan Grünwald am 23.11.16: Im Zweifel für den Zweifel – über Versuche, Störungen, Memes und Bottleflips

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Kunstpädagogische Positionen
Mi, 23.11.2016 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

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Mein Vortrag ist ein Plädoyer für den Zweifel, der engagierten Pädagog*Innen und/oder Wissenschaftler*Innen ein treuer, jedoch nicht immer willkommener Begleiter ist. Anstatt den Zweifel als ein zu überwindendes Übel zu sehen, auf dem Weg zu Können, Wissen und Weisheit, verstehe ich ihn als Produktivkraft, auf die es sich einzulassen gilt. Für Lehrende kann es sinnvoll sein, sich auf Pfade zu begeben, die ihnen selbst nicht vertraut sind (die Un-Möglichkeit von Vermittlung); Bereiche der ästhetischen Produktion zu erforschen, die sich dem eigenen, kontrollierten Zugriff entziehen (widerspenstiges Material, mediale Störungen); oder Phänomene mit einzubeziehen, welche die Subjektivierung über die ästhetische Produktionen nicht mehr unterstützen (digitale Artefakte wie Memes). Es ist gerade im Zeitalter der Digitalität wichtig, einen Raum zu eröffnen, in dem es möglich ist, sich auszuprobieren, zu experimentieren und dabei auch zu scheitern. Continue reading