Tag Archives: Digitalisierung

Gastvortrag von Christian Helbig & Sandra Hofhues: Subjektivierung, Subjektivation und die Digitalisierung von Arbeit – Perspektiven für die medienpädagogische Erwachsenenbildung

Wenn öffentlich, insbesondere bildungs- und wirtschaftspolitisch über Digitalisierung verhandelt wird, stehen häufig ihre Potenziale für eine digitale Transformation im Fokus. Dies bekräftigt beispielsweise die „Digitalstrategie“ der Bundesrepublik, wonach Deutschland (wieder) ein technologischer Innovationstreiber werden soll. Continue reading

Gastvortrag von Thomas Damberger: Den Wölfen zum Fraß. Medienkompetenz im Digitalzeitalter

Das Digitalzeitalter zeichnet sich durch ständige Neuerungen mit teils unabsehbaren Konsequenzen aus. Begriffe wie Künstliche Intelligenz, Internet of Things, Big Data, Industrialisierung 4.0 etc. kursieren. Die Wirtschaft fordert von der Politik, im Rahmen von Bildungsmaßnahmen zukünftige Arbeitnehmer*innen auf die mit der Digitalisierung einhergehenden Herausforderungen vorzubereiten. Das Wort Medienkompetenz wird im Munde geführt. Medienkompetenz geht jedoch weit über das Moment der Anwendung und das der Mediengestaltung hinaus, sondern fordert eine reflektierte, differenzierte, also kritische Auseinandersetzung mit den gegenwärtigen Phänomenen des Digitalzeitalters. Diese Auseinandersetzung führt tief in das Grundsätzliche der Bildung hinein und stellt die Frage nach der Möglichkeit einer Bildung des Menschen zum Menschen angesichts aktueller Herausforderungen neu. Der Vortrag will neben einer Phänomenbeschreibung erste Schritte hin zu einer erforderlichen kritischen Medienpädagogik skizzieren.

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Gastvortrag von Patrick Honecker: Hast Du das schon getwittert? Wie die Digitalisierung das Berufsfeld ‚Wissenschaftskommunikation‘ verändert

Im Medienwandel der letzten Jahre hat die Bedeutung der sozialen Medien für die Organisationskommunikation deutlich zugenommen. Standen bisher vor allem absenderzentrierte Formen der Kommunikation im Vordergrund, hat sich durch das Aufkommen der sozialen Medien die Möglichkeit zum direkten Dialog und umfangreicher Interaktion mit verschiedenen Ziel- und Anspruchsgruppen entwickelt. Continue reading

JETZT anmelden zum Nachwuchsforschungstag am 7.6.2018: Postdigitale Kunst und Medienkultur

Nachwuchsforschungstag
Do, 07.06.2018 | 10:00 -16:30 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | .mbr
R 2.202 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Vor dem Hintergrund fortschreitender Digitalisierung entstanden in den letzten Jahrzehnten besonders in den Medien- und Kulturwissenschaften Versuche, strukturelle Veränderungen im Zusammenhang mit neuen Technologien auf sozialer und kultureller Ebene unter Bezug auf Begriffskonzepte wie „Post-Internet“ und „Post-Digital“ zu beschreiben. Der Präfix „Post“ betont dabei die Allgegenwart digitaler Medien und steht als Marker für eine neue Qualität der Digitalität, die sich auf – oftmals wenig sichtbare – Transformationen des Digitalen in neue (Macht-)Strukturen bezieht (Cramer 2015). Im Vorfeld der Tagung Because Internet. wird am 7.6.2018 ein durch das Grimme-Forschungskolleg geförderter Forschungstag für wissenschaftlichen Nachwuchs stattfinden, der sich postdigitalen Theoriekontexten widmet. Continue reading

Internationaler Lehrauftrag im Sommersemester 2018: Artie Vierkant I JETZT für das Seminar auf Klips anmelden!

Für das Sommersemester ist es uns gelungen, den Künstler Artie Vierkant für einen Lehrauftrag am Institut für Kunst und Kunsttheorie zu gewinnen. Die Anmeldung zum Kurs auf Klips 2 ist ab sofort möglich: Display: Plastic Universal: 14676.0008

Artie Vierkant (*1986, Breinerd, MN) studierte Bildende Kunst an der University of Pennsylvania und schloss sein Studium mit einem MFA an der University of California ab. Er lebt und arbeitet heute in New York. Vierkant macht Kunst, die sich auf die Bedeutung medienübergreifender Repräsentation konzentriert. Dies zeigt sich in seiner Praxis – in der Dokumentation genauso wie im Entstehungsprozess seiner Werke. Auch in seiner theoretischen Arbeit sind Relationen zwischen physischen und digitalen Räumen im Internet-Zeitalter zentral. Beides verknüpft Vierkant in seiner Lehre auf komplexe und höchst spannende Weise.

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Start des BMBF-geförderten Forschungsprojekts „Post-Internet Arts Education Research“ (PIAER)

Am 1.11. 2017 startete das BMBF-Projekt Post-Internet Arts Education Research am Institut für Kunst und Kunsttheorie. Mit diesem wird unter der Leitung von Prof. Dr. Torsten Meyer und Prof. Dr. Manuel Zahn und durch zwei wissenschaftliche Mitarbeiter*innen (Kristin Klein, N.N.) am Institut ein Forschungsschwerpunkt eingerichtet, der fundierte und langfristige Forschungsarbeiten zur Post-Internet Art und ihren bildungstheoretischen Anschlüssen etablieren soll.

Das Projekt erschließt das aus Sicht der Kulturellen Bildung und Kunstpädagogik interessante und komplexe Feld der Post-Internet Art und kombiniert dabei erstmals kunstwissenschaftliche und kunstpädagogische Theorie und Methoden mit allgemeinpädagogisch-bildungstheoretischer Methodenentwicklung. Continue reading

Gastvortrag von Mandy Schiefner-Rohs: Und täglich grüßt das Murmeltier: Zur Rolle von digitalen Medien in Lehrkonzeptionen Dozierender

Digitalisierung lautet das Schlagwort der letzten Jahre. Und schaut man in Debatten um Digitalisierung in Schule, Hochschule und Arbeitswelt, so wird schnell klar: In Deutschland beseht hinsichtlich der Integration digitaler Medien in Bildungsinsitutionen dringender Handlungsbedarf. So kommt es nicht von ungefähr, dass auch der studentische Alltag mehr und mehr von Medien durchdrungen ist: von A wie Anmeldung bis zur Z wie Zulassung.
Bezogen auf die Rolle digitaler Medien in der Lehre könnte das Z auch doppeldeutig zwischen Zumutung und Zu-Mutung gelesen werden: Was muten Lehrende Studierenden eigentlich zu? So kann Gestaltung von Lehr-Lernarrangements an der Hochschule als ermöglichende oder hemmende Rahmenbedingung für Medienhandeln in der Hochschule betrachtet werden. Der Vortrag nimmt daher auf Grundlage erster Ergebnisse eines Reviews im BMBF-Projekt You(r) Study – Eigensinnig Studieren im ‚digitalen Zeitalter’ die Gestaltung von Lehr-Lernarrangements mit digitalen Medien in den Blick. Zentral sind spezielle Fragen danach, wie digitale Medien in Lehr-Lernkonzepte Dozierender integriert werden und welche hochschuldidaktischen Erfahrungen es mit digitalen Medien in einzelnen Disziplinen gibt bzw. welche Vorstellungen von Medien in Diskursen um Medien in der Hochschule zu finden sind. Gemeinsam wollen wir diskutieren, inwieweit diese Entscheidungen studentisches Medienhandeln prägen können.

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Zusätzliche Lehrveranstaltung „Ästhetische Praxis als Medienkritik“ (Prof. Dr. Manuel Zahn) – Anmeldung jetzt möglich

Prof. Zahn bietet im Wintersemester eine zusätzliche Lehrveranstaltung an, die ab sofort in Klips gewählt werden kann:

Prof. Dr. Manuel Zahn
Ästhetische Praxis als Medienkritik
15866.0006
WiSe 2017/18
Termine 

WS1:  Fr., 20.10.17, 14-20 Uhr, Sa., 21.10.17, 10-15 Uhr
WS2:  Fr., 17.11.17, 14-20 Uhr, Sa., 18.11.17, 10-15 Uhr
WS3:  Fr., 08.12.17, 14-20 Uhr, Sa., 09.12.17, 10-15 Uhr.
WS4:  Fr., 12.01.18, 14-20 Uhr, Sa., 13.01.18, 10-15 Uhr Continue reading

Vortrag von Niclas Stockel: Musikvideo Online – Vernetzungen und Transformationen einer audiovisuellen Spielart

Noch vor wenigen Jahren sah sich das Musikvideo in Forschung und Wissenschaft vielmehr musealen Betrachtungen unterworfen. Nach dem Rückzug des Musikfernsehens zeigt sich das Musikvideo in seiner digitalen Auferstehung im Internet neben den althergebrachten Formen zunehmend in neuen Spielweisen und Formanlehnungen. Zudem präsentiert es sich vermehrt längst nicht mehr als abgeschlossene Werkeinheit. Continue reading

Vortrag von Marco Rüth: Mobiles und spielerisches Lernen mit digitalen Medien in Schule, Hochschule und Beruf

31 Millionen Menschen spielen gelegentlich oder öfter Computer- bzw. Videospiele in Deutschland, etwa 2,2 Milliarden „Gamer“ sind es weltweit – der Mensch als Homo Ludens? Möglicherweise erlangt der Mensch als spielendes Wesen durch Spaß, Interaktion und außergewöhnliche eigene Erfahrungen sogar bestimmtes Wissen und spezielle Fähigkeiten am besten. Macht zudem die ständige mobile Nutzung digitaler Angebote den Menschen zum Homo Mobilis? Wäre dann nicht eine Kombination aus lernförderlichem Spielspaß und gesundheitsförderlicher Bewegung ein naheliegender (Fort-)Schritt?

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