Tag Archives: Bildung

Summerschool on (Grand) Tour

Auch die diesjährige Summerschool des Instituts für Kunst & Kunsttheorie nimmt das Semesterthema Grand Tour 2017 auf und geht on (Grand) Tour. Sie steuert zwei der größten und wichtigsten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst an. Die Ziele sind beide Standorte der documenta 14 – Kassel und Athen – sowie die Biennale in Venedig. Wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein. Sie können an einzelnen Exkursionen teilnehmen oder gleich an allen dreien. Nutzen Sie die Gelegenheit, zusammen mit anderen Studierenden Einblicke in die aktuelle internationale Kunstszene zu gewinnen. Finanziell werden Sie dabei von der Universität zu Köln unterstützt.

Die Termine im Überblick:

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Gastvortrag von Heidi Schelhowe: Von der Rechenmaschine zum Kommunikations- und Bildungsmedium

Im gesellschaftlichen Diskurs wird von der einen Seite die Gefahr der Verdummung durch den Einsatz von Computern in Bildungskontexten beschworen, von der anderen Seite werden Utopien vom revolutionär neuen Zugang zu selbstbestimmtem und motivierendem Lernen gezeichnet. Für den Bildungskontext geht es gegenüber solchen polarisierenden Prognosen jedoch darum, Potenziale zu entdecken und die Zukunft zu gestalten; das gilt für die Digitalen Medien selbst wie auch für die damit verknüpften Lernszenarien. Continue reading

Gastvortrag von Ruth Kunz am 07.12.16: „Zwischen Bildrausch und Bildverlust“

immermittwochs_logo_blau-300x150KUNSTPÄDAGOGISCHE POSITIONEN
Mi, 07.12.2016 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Wie sammelt sich – was in Ereignis und Anblick flüchtig uns betrifft – zum „Bild“? Welche Rolle spielt dabei die Auseinandersetzung mit existenten Bildern? Beflügeln sie die Imagination? Oder überschatten sie die Vorstellungskraft – löschen, was noch ungreifbar ist, durch ihre Macht? Continue reading

Wissenschaftliche/r MitarbeiterIn gesucht

Am Institut für Kunst und Kunsttheorie an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle aIs Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in in Teilzeit (19,92 Wochenstunden) zu besetzen. Die Stelle ist zunächst befristet auf zwei Jahre. Sofern die tariflichen Voraussetzungen vorliegen, richtet sich die Vergütung nach der Entgeltgruppe 13 TV-L.

Profil des Arbeitsbereiches

Das Grimme-Forschungskolleg befasst sich mit aktuellen Fragen digitaler Kommunikationskulturen und mit der Rolle der Medien in den weltweiten gesellschaftlichen und kulturellen Wandlungsprozessen. Im Grimme-Forschungskolleg treffen sich die mediale Diskurserfahrung aus den praxisorientierten Zugängen zu den Mediensystemen des Grimme-Instituts mit der wissenschaftlichen Kompetenz der Universität zu Köln. Die Assistenz der wissenschaftlichen Direktion ist – in enger Kooperation mit dem GrimmeInstitut – tätig in der Koordination und Organisation des Kollegs zwischen den beteiligten Fakultäten der Universität zu Köln unter besonderer Berücksichtigung des Arbeitsbereichs Kunst, Medien, Bildung am Institut für Kunst & Kunsttheorie sowie dem transdisziplinären Arbeitsbereich lntermedia der Humanwissenschaftlichen Fakultät.

Aufgabengebiete

Zu den Aufgaben der/des wissenschaftlichen Mitarbeiter/in gehören [weiterlesen]

Forschungskollegiat*in werden – jetzt bewerben!

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Bewerbungsfrist zur Teilnahme im WiSe 2016/17: 1. Juli 2016

Das Forschungskolleg AEiT.lab  ist eine im Rahmen des Projekts AEiT transdisziplinär ausgerichtete Plattform zur Förderung aktueller Formen forschenden Lernens im Netzwerk zwischen Lehrenden, Studierenden, Alltagsexpert*innen und potentiellen Projektpartner*innen aus Kunst-, Kultur- und Bildungseinrichtungen in Köln und Umgebung.

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Gastvortrag von Katharina Middendorf am 27.04.2016: Das Fach FODA [Forschen und Darstellen]

immermittwochs_logo_blau-300x150Saloon Arts Education
Katharina Middendorf
Mi, 27.04.2016 | 18 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Foto von K. U. Middendorf, April 2016

Der Mensch entdeckt, erkundet, forscht, beschreibt, vergleicht, vermutet, erprobt, deutet und das ständig unter einem vernetzten Abgleich all dieser Informationsflüsse. Unsere Wahrnehmungsorgane betreiben per se ästhetische Forschung und je mehr wir uns für eine Sache interessieren, desto präziser und nachhaltiger entwickeln sie sich… aber das weiß doch jedes Kind!

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Gastvortrag von Karl-Josef Pazzini am 20.04.2016: Pornographie als Bilddidaktik.

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Kunstpädagogische Positionen
Mi, 20.04.2016 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

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Bild: Underwood Archives/Getty

Bringt die Pornographie eine Präsentation und Repräsentation der Sexualität hervor? Ist die gegenwärtige Form eine „eigenständige“ Spielart von Sexualität – individualisiert, autonomie, kompetenz- und leistungsfördernd, evaluierbar, standardisiert? Ist sie das verschämt, indem sie die Scham protzig überspielt über Bilder, um nicht sprechen zu müssen? Ist Pornographie Gefäß für bereitliegende Bilder, die aber nicht realisiert werden konnten, für Bilder, die nicht schon einfach vorhanden sind, sondern eher vage und in Fragmenten erahnt werden, Bilder, die Unruhe machen? Wird sie zu mächtigem Bild mit überprüfbarer Wirkung?
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Neues Format: Saloon Arts Education

Ergänzend zu den Vorlesungsreihen Kunstpädagogische Positionen und .mbr_monthly gibt es ab dem Sommersemester 2016 ein neues Format für Gastbeiträge am Institut für Kunst & Kunsttheorie: Im Rahmen der Reihe „Saloon Arts Education“ werden in ungefähr regelmäßigen Abständen Akteure aus der Schulpraxis eingeladen, um Projekte, Konzepte, Beobachtungen, Erfahrungen, Unterrichtsideen und besondere Herausforderungen vorzustellen, die sich aus der Verkoppelung von Kunst, Medien und Bildung in der Schule ergeben. Wir versprechen uns von diesem Format unter anderem eine engere Vernetzung der Universität mit den Schulen im Umkreis und laden explizit auch Lehrerinnen und Lehrer ein, daran teilzuhaben.

Auch Studierende sind natürlich grundsätzlich eingeladen, Continue reading

Gastvortrag von Doris Schuhmacher-Chilla am 16.12.2015: Anthropologische Kunsttheorie

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Kunstpädagogische Positionen
Mi, 16.12.2015 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
(R 2.212) | Gronewaldstraße 2 | Köln

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Bild: Michael Zheng: Ground Breaking, Performance 2003

Anthropologische Kunsttheorie kennzeichnet ein offenes theoretisches Denken im Zusammenhang von Kunst – Theorie – Anthropologie. Es versteht sich als richtungsweisend für historische und gegenwärtige Reflexionen von Kunst und ihren Kontexten. Es bildet keine Metatheorie und liefert keine endgültigen Interpretationen. Anthropologische Themenfelder markieren eine Position diesseits eines normativen Begriffs vom Menschen, und präferieren auf der Grundlage von Präsenz und Performativität, Körper, Bilder und Imaginationen als das sich den eingefahrenen Diskursen von Moderne und Postmoderne Widersetzende und Zukunftsweisende. Die zentrale und ubiquitäre Bedeutung des ästhetischen Feldes in der nachdisziplinären „Kontrollgesellschaft“ veranlasst exemplarisch Fragen nach der Rolle und Funktion von Kunst als Kraft (Ch. Menke).

Doris Schuhmacher-Chilla (*1952) ist seit 2002 Professorin am Institut für Kunst- und Kunsttheorie der Universität zu Köln mit den Arbeitsgebieten Kunsttheorie, Historische Anthropologie und Kunstwissenschaft sowie zeitgenössische Kunst unter besonderer Berücksichtigung der Fotografie. Continue reading

Gastvortrag von Heinrich Lüber am 02.12.2015 live in Zürich, Public Viewing in Köln: Was der Fall ist

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Kunstpädagogische Positionen
Mi, 02.12.2015 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
(R 2.212) | Gronewaldstraße 2 | Köln

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1960 veröffentlicht Yves Klein eine Fotografie unter dem Titel: Saut dans le vide. Er ist darauf zu sehen wie er sich aus einem Fenster wirft – oder zumindest werfen könnte. Yves Klein ist in einer Art Fall- oder Schwebezustand bildhaft eingefroren. Diese Fotografie entstand kurz bevor Heinrich Lüber geboren wurde und lässt ihn entlang seiner eigenen Lern- und Lehrbiografie danach fragen was bei ihm der Fall ist und was wohl morgen in der Kunstpädagogik der Fall sein könnte. Continue reading