Tag Archives: Bild

Plätze frei im Seminar EINE MINUTE FÜR EIN BILD – Filmworkshop mit Noëmie Stähli (und Katja Lell)

Eine Minute Film zu-mit-durch ein Bild. So ließe sich das filmische Kurzformat, entlang dem wir unseren Workshop denken, beschreiben. Im Workshop arbeiten wir praktisch mit Film und Bildern, schreiben Texte und nehmen Ton auf.

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Kunstpädagogische Positionen 42: Doris Schuhmacher-Chilla: Anthropologische Kunsttheorie. Kunst – Theorie – Anthropologie

Ab sofort ist das neue Heft der Reihe »Kunstpädagogische Positionen« downloadable und als Büchlein bestellbar unter mbr.uni-koeln.de/kpp/hefte/heft-42.

Anthropologische Kunsttheorie kennzeichnet ein offenes theoretisches Denken im Zusammenhang von Kunst – Theorie – Anthropologie. Es versteht sich als richtungsweisend für historische und gegenwärtige Reflexionen von Kunst und ihren Kontexten. Es bildetkeine Metatheorie und liefert keine endgültigen Interpretationen. Anthropologische Themenfelder markieren eine Position diesseits eines normativen Begriffs vom Menschen, und präferieren auf der Grundlage von Präsenz und Performativität, Körper, Bilder und Imaginationen als das sich den eingefahrenen Diskursen von Moderne und Postmoderne Widersetzende und Zukunftsweisende. Die zentrale und ubiquitäre Bedeutung des ästhetischen Feldes in der nachdisziplinären „Kontrollgesellschaft“ veranlasst exemplarisch Fragen nach der Rolle und Funktion von Kunst als Kraft (Ch. Menke) diesseits theoretischer Explikationen. Beispiele aus unterschiedlichen Gattungen der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts verdeutlichen den anthropologischen Zusammenhang von Kunst und Theorie. Besondere Aufmerksamkeit kommt dem performative turn und ausgewählten Performances zu, die in den Koordinaten von Zeit, Körper und Raum unsere Anteilnahme und damit unseren mimetischen Nachvollzug verlangen.

Gastvortrag von Tim Wolfgarten: „Wo Sinn im Un-sinn entsteht“ – Empirische Zugänge zu bildlichen Repräsentationsformen und Sichtweisen auf Welt

Was wird über Bilder in Themenausstellungen zu Migration inhaltlich vermittelt und welche Affekte werden über die formale Bildgestaltung aufgerufen? Das sind die zwei zentralen Leitfragen der vorzustellenden Studie, für die insgesamt 814 Ausstellungen erhoben wurden, die seit dem Jahr 1974 in Deutschland besuchbar waren. Neben den zentralen Ergebnissen wird innerhalb des Vortrags vor allem auf das methodische Vorgehen eingegangen, wie auch das theoretische Vorverständnis dazu geklärt. Ziel soll es sein, empirische Zugänge zu bildlichen Repräsentationsformen sowie Sichtweisen auf Welt aus erziehungswissenschaftlicher Perspektive kennenzulernen und ggf. Bezüge sowie Transfermöglichkeiten für die eigenen Forschungsinteressen herzustellen.  Continue reading

X O X O: Finissage mit Podiumsgespräch

Einladung zur Finissage mit Podiumsgespräch
der Ausstellung X O X O 
Studierende des Instituts für Kunst und Kunsttheorie, Universität zu Köln
im Frauenmuseum Bonn am:

Sonntag, 07.01.2018 – 15:00 h
Welche Bilder braucht Bildung?
Zeitgenössische kunstpädagogische Positionen.

Zur Frage der Bildkompetenz – der Herstellung von „Bildern“ – der Handwerklichkeit – der Kopfarbeit.

Wir bündeln mit den Gesprächsteilnehmern verschiedene Blickwinkel und Tätigkeitsbereiche:

Dr. Peter Foos, Dozent, Kunsttheorie, Institut für Kunst und Kunsttheorie,
Universität zu Köln
Ruth Gilberger, Vorständin, Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft, Bonn
Elfi Alfermann, 1. Vorsitzende, Fachverband für Kunstpädagogik BDK / NRW
Marietheres Hessel, Lehrerin für Kunst und Deutsch, Kardinal-Frings-Gymnasium Bonn
Thomas Neumann, Vertreter der Kunstfachschaft, Universität zu Köln

Moderation:
Ingrid Roscheck, Dozentin, Kunstpraxis, Institut für Kunst und Kunsttheorie,
Universität zu Köln

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Benefiz-Vortragsreihe: Die Sprache der Bilder. Flucht in Kunst und Medien

Parallel zum Semesterthema home/migration am Institut für Kunst & Kunsttheorie findet an der Universität zu Köln eine Benefiz-Vortragsreihe statt, zu der wir Sie herzlich einladen möchten. Die Vortragsreihe wird ehrenamtlich organisiert, alle Einnahmen aus der Vortragsreihe und der Auktion werden Projekten mit Geflüchteten zugute kommen.

die-sprache-der-bilder-flucht-in-kunst-und-medien

Allein im ersten Halbjahr des Jahres 2016 wurden 387.675 Asylerstanträge vom Deutschen Bundesamt für Migration und Flüchtlinge entgegengenommen und zunehmend wird die Flüchtlingsdebatte für jeden von uns relevanter – vor allem auch durch ihre Präsenz in den Medien und der Kunst. Spätestens nach dem Aufstieg von Social-Media-Plattformen lässt sich nicht mehr leugnen, dass Fotografien und Videos zunehmend alle Bereiche der Gesellschaft durchdringen und soziale Interaktionen und Meinungsbildung maßgeblich beeinflussen. Continue reading

Gastvortrag von Dr. Dorothée Bauerle-Willert: Vom Wort zum Bild, vom Bild zum Wort. Schauen als Einbildung. Bildnerische Aspekte der Dramaturgie.

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DIE KÜNSTLER SIND ANWESEND
Mi, 09.11.2016 | 18 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

David Frühauf, Zeit der Wirren, Vorarlberger Landestheater, Uraufführung, 29. April 2016, Foto: Anja Köhler

In jeder Inszenierung werden Text, Bild, Spielhandlung zu realer Gegenwart. Jeweils handelt es sich um ein Wahrnehmungsereignis, bei dem sich Eindrücke ganz unterschiedlicher Sinne zusammenfügen. Im Theater wurde immer schon die disziplinarische Trennung zwischen den Medien, zwischen Kunst, Literatur und Theorie porös, visuelle und verbale Erfahrung, Klang, Licht, Raum verweben sich in vielfacher Überlagerung. Diese produktive Vermischung weitete sich mittlerweile aus, nicht nur in Installationen, Performances, im Einsatz von Schrift im Bild wird heute das Grenzwächtertum zwischen den Gattungen unterminiert. Andererseits werden auch im Theater zunehmend Bildmedien eingesetzt. Continue reading

Gastvortrag von Michael Wagener am 26.10.2016: „Krieg – Ist das echt!?“

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Saloon Arts Education
Mi, 26.10.2016 | 18 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Tobias Schuhmacher: Flüchtlinge. Schülerarbeit aus dem Unterricht von Michael Wagener

Michael Wagener verfügt über eine ganz spezielle doppelte Berufsidentität: Neben seiner Arbeit als Kunstlehrer am Hölderlin-Gymnasium in Köln arbeitet er als Porträt- und Reisefotograf. Dabei entstehen Bilderstrecken im Genre der Kriegs- und Krisenfotografie. Diese Bilder geben Zeugnis ab über vergangene Kriegsschauplätze oder die aktuelle Situation der Flüchtlingskrise. Mit seiner Reihe „Teachers” erstellt er zudem einen einmaligen Atlas von Lehrerportraits – alles Bilder, die er auf der gesamten Welt gesammelt hat. Continue reading

Gastvortrag von Ute Vorkoeper am 27.1.2016: Treffende Konstellationen. Oder: Die Kunst, (Kunst) nicht zu vermitteln.

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Kunstpädagogische Positionen
Mi, 27.1.2016 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
(R 2.212) | Gronewaldstraße 2 | Köln

Ausstellungsdokumentation "Aussicht auf Veränderungen" Foto Tranquillium

Bild: Thomas Köner: Flutmarken Wilhelmsburg, 2010 / Video-Sound-Installation, Parkhaus Bahnhof Altona, Deck 15, Fahrstuhlraum, Scheel-Plessen-Straße, 22765 HH, (S-Bahn Altona) / courtesy: Akademie einer anderen Stadt, Foto: tranquillium

Während sich Kuratoren dem Wortsinn nach um die Pflege geschaffener Kunstwerke kümmern, stellt die Lehre in den seit den 1990er Jahren gegründeten curatorial studies die Begriffe „Diskurs“ und „Vermittlung“ ins Zentrum. Als Gegenmodell dazu wurde etwas zeitversetzt der „Curartist“ ausgerufen, der kuratierende Künstler, welcher die Kunst der anderen in ein eigenes, meist spektakuläres, letztlich ebenfalls vermittelndes Arrangement einbringt.
Vor dem skizzierten Hintergrund wird Ute Vorkoeper über ihre kuratorische wie künstlerische Arbeit sprechen, die weder ins eine noch ins andere Schema passt und die der Falle der Vermittlung, der Moderation und diskursiven Auflösung von Kunst zu entgehen versucht. Sie berichtet über die Reinszenierungen der Prozesswerke Anna Oppermanns, über Kunst-Anordnungen in ungewöhnlichen Ausstellungsräumen, über die Entwicklung von Stadt-Kunst-Konstellationen in Hamburg und ihre Zusammenarbeit mit Andrea Knobloch unter dem Label „missing icons“.

Ute Vorkoeper, 1963, arbeitet als freie Kuratorin, Autorin und Künstlerin in Hamburg. Sie realisierte zahlreiche Ausstellungen außerhalb tradierter Kunstorte, kuratierte u.a. die Akademie einer anderen Stadt, Kunstplattform der IBA Hamburg und ist Kuratorin des Nachlasses von Anna Oppermann. Mit Andrea Knobloch gründete sie 2015 das Label „missing icons“, mit dem beide ihre langjährige Zusammenarbeit im Kontext Kunst in öffentlichen Räumen konzentriert fortsetzen. Sie unterrichtete an verschiedenen Kunsthochschulen, leitete z.B. den Hochschulmodellversuch tranmedien an der HfbK Hamburg und war Gastprofessorin an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Darüber hinaus publizierte sie zahlreiche Texte zu zeitgenössischer Kunst.

Tip: Der Besuch der Vorträge im Rahmen der Vorlesungsreihe kann als Studienleistung in Klips angerechnet werden. Anmeldung unter 14676.0020