Tag Archives: Ästhetische Erziehung

Ideenpool Praxissemester. Ehemalige Praxissemester-Studierende stellen ihre Studienprojekte vor

An diesem Abend wollen wir spannende Forschungsansätze aus dem Praxissemester würdigen und einem breiteren Publikum vorstellen. Masterstudent*innen aus den Bereichen Kunst und Ästhetische Erziehung geben im Pecha Kucha Format Einblicke in ihre Studienprojekte aus dem Praxissemester. Im anschließenden Gespräch diskutieren wir Potentiale, Risiken und Nebenwirkungen des Praxissemesters in den ästhetischen Fächern. Continue reading

Gastkünstlervortrag von Michael Jäger: „Wenn man nix sieht schaut man länger hin“

Von Rändern und Präsenz oder ein Klumpen Gold
Übereinander und Sichtbar. Das Schweigen der Bilder ertragen. Abbild sein. Spiegel. Die Nuanciertheit der Farben. Etwas vor Augen führen. Bisher nicht so erschienen. Bild sein. Aus dem Vorherigen. Blau. Dem Auge trauen. Leidenschaft entdecken, verwerfen, zulassen und folgen. Bilder als Bühne. Die Farben der Akteure. Orange. Material der Farbe, die Far- be formen. Die Form, das Wie der Materie, das Was der Materie, der Form. Substanz und Idee verknüpfen. Summe plus Rest. Kraft und Gehalt. Das Gedächtnis an Orte, an Klang, an Schmecken, an Höhen und Täler. Violett. Das Staunen, der Mehrwert der Erfahrung aus dem Sehen. Wann aus einem Stück Holz ein Stuhl wird. Bewusst. Schwarz. Verantwortung übernehmen. Rot. Die Idee der Werke. Subjektivität. Die Bilder als Speicher, der Orte und Erinnerungen. Weiss. Utopie und Pathos. Grün. Möglichkeit und der Ort dazwischen, die Malerei. Objektivität. Hinsehen, weggehen, teilnehmen, loslassen, erfinden, erweitern. Unbewusst. Zum Punkt der Gewissheit kommen. Wiederholen. Das Aufrichten des Bildes. Gelb. Ein Gegenüber sehen. Präsenz. Was passiert da? Am Ende doch ein Klumpen Gold! (Michael Jäger, April 2019)

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Gastvortrag von Holger Schramm: Musik in der deutschen Fernsehwerbung

Musik ist zu einem nicht mehr wegzudenkenden Element von Werbung in audiovisuellen Medien geworden. Welchen Stellenwert hat sie aktuell in der deutschen Fernsehwerbung? Welche Funktionen erfüllt Musik für die TV-Werbung und welche Formen nimmt sie an? Wie wirkt sie und welche Rolle spielt dabei der sogenannte ‚Musical Fit‘, also die Passung zwischen Werbespot und Musik? Diese Fragen werden im Vortrag beantwortet. Continue reading

Save the Date: Tagung »Mikroformate. Mediale Kleinstformate zwischen (Re-)Produktion und Wahrnehmung« vom 27-29.6.19 an der Universität zu Köln

Die Tagung beschäftigt sich mit ästhetischen Formen der Verkürzung und Verdichtung, wie sie sich in den aktuellen Rezeptionspraktiken der Medienkultur (aber nicht nur da) beobachten lassen. Die kurze Form, wie sie beispielsweise schon Roland Barthes im Medium der Schrift reflektierte, ist in den vergangenen Jahren in den Kultur- und Medienwissenschaften extensiv für andere mediale Formate diskutiert worden. Wir wollen an diesen Diskurs anknüpfen und dabei gleichsam den Fokus verschieben, indem wir neben kurzen Mikroformaten vor allem auch die ästhetischen „Mikropraktiken“ der Rezipient*innen in den Blick nehmen. Continue reading

Gastkünstlervortrag von Jan Kolata: »Ernste Spiele« – im Atelier des Malers

Wenn ich male, liegen die Bildflächen auf dem Boden. Auf die Leinwand geschüttete, dicht pigmentierte Malfarbe und deren Manipulation mit unterschiedlichen, meist aus dem Baumarkt stammenden Geräten (Putzrakel, Fensterwischer, Mikrofasertücher, Flächenstreicher) bilden das Amalgam, aus dem allmählich das Bild erfunden und geformt wird. Nicht die vorgefasste Idee, sondern das bedenkende Handeln mit dem Material führt – wenn es gelingt – in einem vielschichtigen Prozess zum Bild. Den Kairos, den glücklichen Moment, zu erkennen und zu ergreifen, wenn zwischen gewolltem Akt und Zufall sich blitzartig das Bild zeigt – das ist die Aufgabe. (Jan Kolata)

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Gastvortrag von Mareike Bernien: Performing the Image

“To trace a history of tactile looking offers a strategy that can be called upon when our optical resources fail to see.” Laura Marks

Bilder entstehen aus einem Gefüge von Akteur*innen, Technologien, Materialitäten, Blicken und Begehren. Das Visuelle orientiert und per-formiert unsere Körper und Wahrnehmungsweisen, hat Teil an sozialen Ordnungen und deren Überschreitungen. Wir lesen und berühren Bilder, wir sliden, scratchen, scrollen, gehen affektive und identifikatorische Bündnisse mit ihnen ein. Was würde es heißen, Herstellungs- und Wirkungsweisen von Bildern selbst performativ zu untersuchen? Wie lassen sich die unsichtbar gemachten Formen der Arbeit, ideologischen Einschreibungen und Materialitäten, die unseren visuellen Regimen zugrunde liegen, wieder körperlich ins Bild setzen? Wie können Bildräume erzeugt werden, in denen das Visuelle taktil, der Ton visuell oder eine Beobachtung zum denkenden Handeln werden kann? Räume, in denen Sehen nicht nur als ein Akt des Sehens, sondern auch als ein körperliches Intervenieren und Verschieben bestehender Bildpraxen verstanden wird?

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Publikationspräsentation: Ziel Knutschen Europa

Herzliche Einladung zur Präsentation der „Ziel Knutschen Europa“- Publikation.

Die Publikation entstand im Rahmen der Lehrveranstaltung und Exkursion bei Karina Nimmerfall und Sandra Schäfer zum steirischen herbst ’18 im Wintersemester 2018/19.

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Vernetzungstreffen BROT & BIER | Thema: Sharing! Kulturen des Teilens im Lehrberuf

Wir laden herzlich ein zu unserer dritten Runde Brot & Bier am 27.03.2019. Zu diesem Vernetzungstreffen kommen Kunstlehrer*innen und Ästhetische Erzieher*innen in einer Talkrunde zusammen, um über aktuelle Themen der kunstpädagogischen Praxis und brennende Fragestellungen im Hinblick auf die gemeinsame Arbeit zu sprechen. Zudem wollen wir über Strategien und Formate unserer Netzwerkarbeit weiter nachdenken. Dieses Jahr starten wir mit einem Impuls-Vortrag zum Thema Sharing im Lehrberuf. Wir freuen uns über rege Teilnahme.

Noch freie Plätze: Wie andere Augen anders sehen (Dozentin: Kristina Buch)

Das Seminar soll Analyse und Produktionswerkstatt zugleich sein. Wir werden eine Auswahl der zahllosen Augentypen, die sich in der Natur wiederfinden, studieren und diskutieren und diese vor dem Hintergrund ihrer jeweils ganz spezifischen Wahrnehmungsparameter reflektieren. John Berger’s “Sehen. Das Bild der Welt in der Bilderwelt” und Jacques Derridas „Das Tier, das ich also bin“ werden genauso mit einbezogen, wie Exkursionen, auf denen wir uns auf das Sehen und den Blick der Anderen einlassen können.

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FORUM: Visionen von Studium und Lehre an unserem Institut

Zusammen mit den Fachschaften der Studiengänge Kunst, Ästhetische Erziehung und Intermedia lädt das Institut für Kunst & Kunsttheorie zum ersten FORUM ein. Im Rahmen eines informellen Zusammentreffens aller Beteiligten des Instituts sollen relevante Themen aus Studium und Lehre diskutiert und verhandelt werden.

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