Tag Archives: Ästhetische Erziehung

Vernetzungstreffen BROT & BIER | Thema: Sharing! Kulturen des Teilens im Lehrberuf

Wir laden herzlich ein zu unserer dritten Runde Brot & Bier am 27.03.2019. Zu diesem Vernetzungstreffen kommen Kunstlehrer*innen und Ästhetische Erzieher*innen in einer Talkrunde zusammen, um über aktuelle Themen der kunstpädagogischen Praxis und brennende Fragestellungen im Hinblick auf die gemeinsame Arbeit zu sprechen. Zudem wollen wir über Strategien und Formate unserer Netzwerkarbeit weiter nachdenken. Dieses Jahr starten wir mit einem Impuls-Vortrag zum Thema Sharing im Lehrberuf. Wir freuen uns über rege Teilnahme.

Noch freie Plätze: Wie andere Augen anders sehen (Dozentin: Kristina Buch)

Das Seminar soll Analyse und Produktionswerkstatt zugleich sein. Wir werden eine Auswahl der zahllosen Augentypen, die sich in der Natur wiederfinden, studieren und diskutieren und diese vor dem Hintergrund ihrer jeweils ganz spezifischen Wahrnehmungsparameter reflektieren. John Berger’s “Sehen. Das Bild der Welt in der Bilderwelt” und Jacques Derridas „Das Tier, das ich also bin“ werden genauso mit einbezogen, wie Exkursionen, auf denen wir uns auf das Sehen und den Blick der Anderen einlassen können.

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FORUM: Visionen von Studium und Lehre an unserem Institut

Zusammen mit den Fachschaften der Studiengänge Kunst, Ästhetische Erziehung und Intermedia lädt das Institut für Kunst & Kunsttheorie zum ersten FORUM ein. Im Rahmen eines informellen Zusammentreffens aller Beteiligten des Instituts sollen relevante Themen aus Studium und Lehre diskutiert und verhandelt werden.

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„Der andere Blick – Diversität und Diskurs am Theater. Anhand der künstlerischen Arbeit mit dem Import Export Kollektiv am Schauspiel Köln.“ – Bassam Ghazi und Saliha Shagasi im Gespräch mit Jane Eschment

Was bedeutet es, eine diskriminierungskritische theaterpädagogische Arbeit zu gestalten? Wie wird das Theater zu einem Raum, in dem diverse gesellschaftliche Realitäten verhandelt werden? Welche Verschiebungen und Verlernprozesse provoziert eine diversitätsbewusste Arbeit? Wenn Diversitätsbewusstsein mehr bedeuten soll als strategische Überlegungen zum Audience Development, welche Barrieren müssen an einem Theater wie dem Schauspiel Köln überwunden werden? Entlang der künstlerischen Arbeit vom Import Export Kollektiv und der aktuellen Produktion Concord Floral am Schauspiel Köln befragen Bassam Ghazi, Saliha Shagasi und Jane Eschment den Begriff von Diversität für das Theater und eine theaterpädagogische Arbeit.

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Gastvortrag von Dr. Anne Klein: Inklusive Bildung und Disability Studies/History

Unser gesellschaftliches Wissen über „Behinderung“ basiert auf unhinterfragten Vorannahmen; der „klinische Blick“ ist ein Beispiel für solche Kategorisierungsweisen. Inklusive Bildung wird zwar angestrebt, aber nicht wirklich umgesetzt. Die Disability Studies/History setzen sich kritisch mit der historisch gewachsenen „Normalität“ auseinander mit dem Ziel, Diskurse und Praktiken der „Behinderung“ zu identifizieren und zu verändern. Continue reading

Gastkünstlervortrag von Frauke Dannert: Collage als Prinzip

DIE KÜNSTLER SIND ANWESEND

In Ihrer künstlerischen Arbeit beschäftigt sich Frauke Dannert mit dem Erleben von Raum, dem physischen Prozess des De- und Rekonstruieren und der Illusion von Räumlichkeit.
Frauke Dannerts zentrales Medium ist die Collage. In ihren Installationen (Projektionen, Wand- und Bodenarbeiten) überführt sie die fotografischen Elemente zurück in einen erlebaren Raum. Continue reading

Gastvortrag von Dr. Vanessa E. Thompson: Fugitive Archives. Über marginalisierte Erinnerungspraktiken und die (Un-)Möglichkeiten performativer Dekolonisierung

In den letzten Jahren tragen migrantische, rassifizierte und mehrfachmarginalisierte soziale Gruppen und Bewegungen in Europa die Forderungen nach der Dekolonisierung von Erinnerungspolitiken zunehmend in den städtischen Raum. Damit fordern sie auch dominante Formen der Erinnerung heraus. Ob die Forderungen nach der Dekolonisierung von kolonialen und rassistischen Straßennamen, die politische Anerkennung des Völkermords an den Herero und Nama oder die Kämpfe um Gerechtigkeit für Opfer von institutionellem Rassismus: Dekoloniale Gedenk- und Erinnerungsdiskurse haben in den letzten Jahren europaweit Aufwind erfahren und verweisen darauf, dass historische intersektionale Gewalt weiterhin bis in die Gegenwart fortwirkt.

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Gastvortrag von Dr. Ayla Güler Saied: Cultural Studies und Rap: Forschungsperspektiven für die inklusive (Schul-)Praxis

Der Vortrag greift aktuelle Diskurse im Rap auf: Wie wird gesellschaftliche Zugehörigkeit und Abgrenzung in der Rap Musik inszeniert und wie wird Anerkennung eingefordert? Welche Rolle spielen die Migrationsbewegungen für das Rap Business und die transnationale Verbreitung der Musik und welche Funktion nimmt Rap im Kontext von sozialer Ungleichheit ein? Continue reading

Gastkünstlervortrag von Gabriele Horndasch: S Letter

DIE KÜNSTLER SIND ANWESEND

Gabriele Horndasch ist Bildhauerin, die sich zwischen den Disziplinen bewegt. Sie lebt in Düsseldorf und hat in den letzten Jahren längere Arbeitsaufenthalte in Frankreich, Südkorea, Polen und den Niederlanden verbracht.
Ein durchgängiges Element ihrer Arbeit ist die Schrift: Buchstaben, Wörter, Sätze, die wir bei ihr in völlig neuen Sinnzusammenhängen erleben. „Horndaschs Kunst setzt dort an, wo unsere Alltagswirklichkeit unser Denken und Verhalten mit den Zeichen der Sprache fest im Griff zu haben scheint. Der sinnvollen Inhaltlichkeit unserer geschriebenen Sprache rückt sie […] zu Leibe…  „Raub im Schatten/ Wo Sperber vor Vergnügen/ rosa Kirschen nippen“, heißt es da.
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Lecture from Aneta Rostkowska: Potential Landscape. Towards Slow Curating

„Potential Landscape“ is a title of an Interview with the fictitious curator Hortensja Kowalik, conducted in the year 2067. During the interview the curator reveals how a single artwork presented a considerable challenge to her imagination and, in consequence, changed her life. She talks about limits of our imagination, ways of expanding it through art and how it is to dedicate almost the whole life to the understanding of one artwork — an opposite of what we experience today with very quick, fleeting and superficial experiences of art. During her talk Aneta Rostkowska will use the interview as an introduction to her curatorial and artistic practice in which experimental storytelling meets politics, ‚gonzo journalism‘ and botany.

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