Neue Mitarbeiterin am Institut: Maximiliane Baumgartner

Maximiliane Baumgartner studierte von 2006 – 2012 Kunst und Kunstpädagogik an der Akademie der Bildenden Künste München. Sie arbeitet als Künstlerin in Malerei, Pädagogik, Kuration und Self-Publishing. 

Von 2015 – 2019 co-initiierte und programmierte sie das Kunstprojekt und den Aktionsraum ‘Der Fahrende Raum’ (Kultur und Spielraum e.V.) in München. In ihrem Interesse an (Gegen-) Öffentlichkeiten und ihren historischen Zusammenhängen innerhalb eines städtischen Raums, entwickelt sie (oft in Kollaboration) künstlerische Aktionsfelder. Seit 2014 arbeitet sie mit pädagogischen Spielsettings und Archiven, recherchiert deren historische Vorläufer und forscht in einem künstlerischen Prozess nach den emanzipatorischen Möglichkeiten kritischer und feministischer Pädagogik und performativen Lernformen. Dabei interessiert sie der Einsatz von Malerei als soziales Handlungsfeld. 

Sie ist Mitinitiatorin des Kunstraums Lothringer13 Florida, in dessen Kollektiv sie von 2014-2017 Ausstellungen und Aktionen organisierte und das Florida Magazin #0–3 mitherausgab. Überdies arbeitet sie seit 2016 gemeinsam mit Alex Wissel an dem Projekt „Courtroom“, einer Malerei- und Publikationsreihe, deren inhaltlicher Ausgangspunkt Gerichtprozesse um rechte Gewalttaten und Strukturen sind. In Zusammenarbeit mit wechselnden Autor*innen untersuchen sie den Gerichtssaal als öffentlichen Raum der Rechtsprechung und wie sich rechte Strukturen darin artikulieren und einschreiben. Baumgartners Arbeiten wurden u. a. in Ausstellungen in der Stadtgalerie Bern, im Studio For Artistic Research, Düsseldorf, in der Galerie Kirchgasse, Steckborn (Schweiz) und im Neuen Essener Kunstverein gezeigt, mit dem auch 2020 ein Katalog bei Motto (Berlin) zu ihrer Arbeit erscheinen wird. Eine weitere Einzelausstellung wird im November dieses Jahres in der Galerie Max Mayer in Düsseldorf folgen. Baumgartner unterrichtete im Rahmen von Lehraufträgen an der Akademie der Bildenden Künste München, so hat sie u.a. das Seminar „Phasenweise nicht produktiv – Performance und Vermittlung“ sowie den gleichnamigen Aktionstag zusammen mit Karolin Meunier organisiert.

Ab Wintersemester 2019 ist Maximiliane Baumgartner nun künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kunst & Kunsttheorie. Im WiSe bietet sie die Lehrveranstaltung „Freie Action Settings“ an. 

Tags: Lehrende, Mitarbeiter*innen