Freie Plätze im Seminar: Freie Action Settings. Kunst im öffentlichen Raum und Pädagogik zusammendenken

Künstlerische Action Settings, bewegen sich an den Schnittstellen von eigenständiger Setzung, aufwendiger Spielinszenierung und Vermittlung, sie laden zum Partizipieren ein und setzen konkrete Handlungsimpulse. Im Seminar werden ausgewählte historische sowie zeitgenössische Positionen vor dem Hintergrund institutionskritischer und feministischer Perspektiven, gemeinsam besprochen. Beispiele hierfür sind Spielplatzkonzepte der 70er und 80er Jahre, aktionspädagogische Happenings und zeitgenössische Positionen der Aktionskunst (Spielplätze der Group Ludic, das Aktionssetting zur 35. Biennale di Venezia der Gruppe KEKS,die feministischen Lern-Environments Doris Stauffers, Spielstadtkonzepte u.a.). Insbesondere geht es darum, wie Action Settings Öffentlichkeit herstellen, bzw. ihren Umraum kritisch auf Formen von Öffentlichkeit hin befragen, wie sie Teilnehmende in künstlerische Spielprozesse einbinden und in welchem politischen und sozialen Kontext sie darin stehen. Das Seminar wird begleitet von praktischen Übungen und gemeinsam erarbeiteten Entwürfen für Action Settings gegen Ende des Seminars.

Dienstags, 14 – 17.30 Uhr, (14-tägig), Raum Labor für Kunst und Forschung,

Beginn: Di, 15.10. 2019

 

Dozentin: Maximiliane Baumgartner
Bild: Film-Still, aus „Das Ohr“, PA-Pädagogische Aktion, Super 8, um 1980

 

Tags: Ästhetische Erziehung, Bildung, Intermedia, Kunst, Lehre, Lehrveranstaltung, Seminar, Studierende