Author Archives: viviengrabowski

Save the Date: Symposium »Digital Things. Neue Dinglichkeit seit dem Internet« am 21. & 22.6.19

Dinglichkeit steht unter neuen Vorzeichen: Dinge sind digital geworden. Umgekehrt hatte auch das Digitale immer schon mit materiellen Dingen zu tun. Während Digitalität lange mit dem Virtuellen, Simulierten und Immateriellen assoziiert wurde, rückt heute zunehmend die Untrennbarkeit von Medialität und Materialität in den Mittelpunkt künstlerischen und theoretischen Interesses – und dies in unterschiedlichen Disziplinen. Paradigmatisch für einen neuen Nexus von Dinglichkeit und Digitalität scheint das wachsende Netz des Internet of Things zu sein, durch das Dinge untereinander und außerhalb menschlichen Zutuns interagieren. Vor diesem Hintergrund geraten insbesondere neomaterialistische und akteurstheoretische Ansätze in den Blick, die Objekt und Material als aktiv, vibrierend und handlungsmächtig verstehen. Der ontologische und epistemologische Status der Dinge steht hier neu zur Diskussion. Continue reading

Plätze frei im Seminar DIGITAL IMAGINARIES mit der YOUNG GIRL READING GROUP

„Young Girl Reading Group is a sonar-social architecture of shared curiosity and synchronicity. An audition for audacity, where reading becomes a rhizomatic network of voices, suggestions, references.“ (from YGRG159: SULK, 2018)

Im Rahmen des Seminars DIGITAL IMAGINARIES lädt das Künstler*innenkollektiv YOUNG GIRL READING GROUP (Dorota Gawęda and Eglė Kulbokaitė) ein, gemeinsam performativ zu arbeiten und kollektive Vorstellungen und Ideen von Ästhetik, Materialität und Performativität im digitalen Zeitalter zu untersuchen. Inhaltlich vorbereitet wird dieser Workshop durch den Besuch des Symposions Digital Things an der Universität zu Köln.  Continue reading

Öffnungszeiten der .bib und des Sekretariats Block B während der vorlesungsfreien Zeit

Bitte beachten Sie die Öffnungszeiten der .bib (Fachbibliothek Kunst & Textil) und des Sekretariats Block B während der vorlesungsfreien Zeit. Die Bibliothek und das Sekretariat haben über Karneval geschlossen: 28.2.-05.03.19. In der übrigen vorlesungsfreien Zeit gelten die regulären Geschäftszeiten. Continue reading

Ausschreibung des L. Fritz Gruber Photowettbewerbs 2018|19 (Einsendeschluss: 31.12.2018)

Der Photowettbewerb L.Fritz-Gruber-Preis wurde im Jahre 2004 zum ersten Mal an der Universität zu Köln durchgeführt. Der international sichtbare Photosammler und Kurator L. Fritz Gruber hat diesen Preis noch zu Lebzeiten selbst an der Kölner Universität installiert, und seine Frau, Renate Gruber, ist bis heute Ehrenvorsitzende der Jury. Im Sommer 2018 wird der Gruberpreis zum achten Mal ausgelobt.

Das diesjährige Thema lautet:   Netzwerk(e)  Continue reading

Kunstpädagogische Positionen 42: Doris Schuhmacher-Chilla: Anthropologische Kunsttheorie. Kunst – Theorie – Anthropologie

Ab sofort ist das neue Heft der Reihe »Kunstpädagogische Positionen« downloadable und als Büchlein bestellbar unter mbr.uni-koeln.de/kpp/hefte/heft-42.

Anthropologische Kunsttheorie kennzeichnet ein offenes theoretisches Denken im Zusammenhang von Kunst – Theorie – Anthropologie. Es versteht sich als richtungsweisend für historische und gegenwärtige Reflexionen von Kunst und ihren Kontexten. Es bildetkeine Metatheorie und liefert keine endgültigen Interpretationen. Anthropologische Themenfelder markieren eine Position diesseits eines normativen Begriffs vom Menschen, und präferieren auf der Grundlage von Präsenz und Performativität, Körper, Bilder und Imaginationen als das sich den eingefahrenen Diskursen von Moderne und Postmoderne Widersetzende und Zukunftsweisende. Die zentrale und ubiquitäre Bedeutung des ästhetischen Feldes in der nachdisziplinären „Kontrollgesellschaft“ veranlasst exemplarisch Fragen nach der Rolle und Funktion von Kunst als Kraft (Ch. Menke) diesseits theoretischer Explikationen. Beispiele aus unterschiedlichen Gattungen der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts verdeutlichen den anthropologischen Zusammenhang von Kunst und Theorie. Besondere Aufmerksamkeit kommt dem performative turn und ausgewählten Performances zu, die in den Koordinaten von Zeit, Körper und Raum unsere Anteilnahme und damit unseren mimetischen Nachvollzug verlangen.

Plätze frei in der Workshop-Reihe „Future Memories“

Wir haben noch Platz für interessierte Gäste frei! Wenn ihr außerhalb des Curriculums an den Workshops teilnehmen möchtet, seid ihr herzlich willkommen. Anmeldung (auch für einzelne Tage) bei Rina Schmeing: rina.schmeing[at]gmx.net.

Welche Vorstellung machen wir uns von der Zukunft in Bezug auf Beziehung und Gesellschaft, Lernen und Arbeiten? Wo und unter welchen Bedingungen wird diese Zukunft produziert und wer kann daran teilhaben? Welche Räume brauchen wir (auch an der Universität), um andere Visionen von anderen Zukünften zu entwickeln – abseits von Fortschrittsmantren, patriachalen Strukturen und individueller Karriereplanung à la “my husband, my house, my highspeed boat”? Continue reading

Noch freie Plätze: Future Memories: Curating in postcolonial context (Dozentin: Aneta Rostkowska)

Blockseminar: 8.11. (Besuch der Akademie der Künste der Welt); 07.+08.12; 25.+26.01.

During the seminar we will explore social and political aspects of curatorial practice, especially the ones determined by colonialism and neocolonialism. We will ask what does it mean to „decolonize“ the artworld and whether „decolonization“ can have negative consequences. Our investigations will be guided by the texts of such authors as Edward Said, Franz Fanon, Achille Mbembe, Vivek Chibber, Gayatri Spivak, Brian O’Doherty, Clémentine Deliss and Monica Jumeja. In the practical part we will analyze concrete exhibitions, especially ones currently presented at the Academy of the Arts of the World in Cologne.  Continue reading