Didier Eribon im Gespräch mit Cornelia Koppetsch und Nina Möntmann

17. Januar 2019, 19.30 Uhr
Hörsaalgebäude, Hörsaal C, Albertus-Magnus-Platz

Der Soziologe und Philosoph Didier Eribon hat mit seiner der Sozio-Biographie Rückkehr nach Reims (2009/dt. 2016) nicht nur in Fankreich, sondern auch in Deutschland eine neue Debatte um die Notwendigkeit des Klassenbegriffs im öffentlichen Diskurs angeregt. In der Rolle eines ‚öffentlichen Intellektuellen’ äußert sich Eribon regelmässig in den französischen Medien zu aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen. Weitere ins Deutsche übersetzte Veröffentlichungen: Gesellschaft als Urteil (2014/dt. 2017) und Grundlagen eines kritischen Denkens (2016/dt.2018). 

Cornelia Koppetsch, Professorin für Geschlechterverhältnisse, Bildung und Lebensführung an der TU Darmstadt, arbeitet zur Transformation moderner Singularitäten und dem Milieu der urbanen Mittelschicht. Publikationen: Wenn der Mann kein Ernährer mehr ist… – Geschlechterkonflikte in Krisenzeiten (mit Sarah Speck, 2015),Der Geist der Reaktion. Rechtspopulismus im Zeitalter der Globalisierung (2019).

Nina Möntmann, Professorin für Kunsttheorie an der Universität zu Köln und Kuratorin, forscht zu Modellen sozialer und politischer Neuordnungen in künstlerischer, kuratorischer und institutioneller Praxis. Publikationen: Kunst als sozialer Raum (2002/2017), Schöne neue Arbeit. Ein Reader zu Harun Farockis Film’ Ein neues Produkt’ (2014), Scandalous. A Reader on Art & Ethics (2013).

Das Gespräch findet in englischer Sprache statt.

Die Veranstaltung steht im Kontext des Semesterschwerpunkts Future Memories des Instituts für Kunst & Kunsttheorie an der Universität zu Köln.

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