CURATORIAL LEARNING SPACES – Kuratieren als Methode? | Symposium & Ausstellung am 6. & 7.7.2018

Vor dem Hintergrund globaler Vernetzung und Digitalität untersucht das Symposium „curatorial learning spaces – Kuratieren als Methode?“ Potentiale kuratorischer Praxen und kuratierter Räume aus bildungstheoretischer Perspektive. Im Zentrum steht die Frage, wie das Kuratieren als spezifische Form der Wissensproduktion, als Handlungsweise und räumliche Praxis in institutionellen Bildungskontexten wirksam werden kann. Dabei sollen sowohl das Vermitteln und Kuratieren als auch ihr Verhältnis zueinander kritisch in den Blick genommen werden. 

Mit Bezug auf das bildungstheoretische, kunstpädagogische und kuratorische Feld, möchten wir zunächst eine Standortbestimmung vornehmen: Welche Herausforderungen stellt die kulturelle Dimension der Digitalisierung für Bildungsräume, Lehr- und Lernkonzepte dar und welche Rolle können kuratorische Handlungsweisen in diesem Kontext spielen? Wie lässt sich ein “curatorial turn in der Kunstpädagogik” (Meyer 2015) an institutionellen Orten, wie der Universität und der Schule, auch mit Blick auf historische Raum- und Bildungskonzepte der Pädagogik einordnen? Welche Anschlüsse bieten Konzepte und Methoden emanzipatorischer Bildungsprojekte?

Mit Beiträgen von Heidrun Allert (Universität Kiel), Elke Krasny (Akademie der bildenden Künste, Wien), Nina Möntmann (Kuratorin), Dorothee Richter (Zürcher Hochschule der Künste), Julia Schäfer (GfzK Leipzig), Konstanze Schütze (Kuratorin) und Mirjam Thomann (Künstlerin, Universität zu Köln).

Das Symposium findet in Zusammenarbeit mit dem Grimme-Forschungskolleg und im Anschluss an das gleichnamige Projekt „curatorial learning spaces“ statt, das die architektonischen, künstlerischen, sozialen und virtuellen Wirkweisen kuratierter Räume in Bildungsinstitutionen kritisch befragt. Die Künstlerin Mirjam Thomann (Berlin/Köln) hat hierzu eine künstlerische Arbeit im Außenraum der Humanwissenschaftlichen Fakultät gestaltet, die orts- und kontextspezifisch in die bestehende Architektur eingreift. Ihre Intervention soll Ausgangspunkt für die theoretische Auseinandersetzung mit dem Beziehungsgefüge von Raum, Bildung und Kuration sein. Die Ausstellung wird im Anschluss an den Auftakt des Symposiums am Freitagabend eröffnet.

Im Rahmen eines Workshops mit Mirjam Thomann sind zudem Soundarbeiten entstanden, die während des Symposiums auf dem Gelände und im Gebäude der Humanwissenschaftlichen Fakultät zu hören sein werden. Teilnehmende Künstlerinnen sind Lena Becker, Marie Bühler, Julia Maja Funke, Victoria Herzog, Carla Kluth, Mareen Müller, Carla Ruthmann, Camie Rüther und Luca Tüshaus.

PROGRAMM
FR, 6.7., 16.30–21 Uhr
Inputs von Heidrun Allert und Nina Möntmann | Eröffnung Mirjam Thomann
SA, 7.7., 9–18 Uhr (mit Anmeldung)
Inputs und Workshops mit Elke Krasny, Dorothee Richter, Julia Schäfer und Konstanze Schütze

WO?
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block A | .aeb (R 2.103) sowie Außenraum der HumF
Gronewaldstr. 2 | 50931 Köln

ANMELDUNG 
Anmeldung für Samstag, den 7.7, unter cruthman@smail.uni-koeln.de

INFOS
http://kunst.uni-koeln.de/curatoriallearningspaces/

KONZEPT & ORGA
Prof. Dr. Torsten Meyer, Annemarie Hahn, Nada Schroer, Carla Ruthmann (Assistenz)
(Universität zu Köln)

KOOPERATION
Monika Elias (Grimme-Institut)
http://www.grimme-institut.de/
https://www.grimme-forschungskolleg.de/

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