Gastkünstlervortrag von Christoph Rodde: Materie Material

DIE KÜNSTLER SIND ANWESEND
Zeitgenössische Positionen künstlerischer Praxis und Theorie

Do, 17.05.2018 | 18 Uhr
Block C | Studio R 0.319 | Gronewaldstraße 2 | Universität zu Köln
Humanwissenschaftliche Fakultät | Institut für Kunst & Kunsttheorie

„Ein Dach für Anna S.“, 2016 (Foto: Lisa Stagge)

Mich hat das Räumliche immer besonders fasziniert und z.B. Papier, geknüllt, mehr interessiert als das flache Blatt. Durch eigenes Bewegen den Standpunkt zu ändern und so eine ganz andere Perspektive auf ein und dasselbe zu erhalten und sich darüber auch klar zu werden, ist eine fundamentale Erfahrung – immer wieder!
Mit realen Gegenständen zu arbeiten, ist ganz anders als auf der Fläche einer Leinwand oder eines Papiers. Hier kann alles entstehen, und das hat eine ganz spezifische und einzigartige Kraft.

Zu begreifen, was das Schon-Existierende – vielleicht ein Fundstück – ist, hat und kann, ist für die Entscheidung wichtig, es so einzusetzen, wie es ist, oder es zu verändern. Durch das Transformieren kann eine neue Bedeutungsebene hinzukommen, ein Dahinter, das kein räumliches Dahinter ist.
Christoph Rodde

Christoph Rodde
1968    in Neheim-Hüsten (NRW) geboren
1993 – 98 Studium an der HfBK Dresden
1998 – 99 Meisterschülerstudium
1999 – 05 künstlerischer Assistent an der HfBK Dresden

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