Archiv für den Autor: Lisa James

Gastvortrag von Rena Onat am 15.01.2018: Queer of Color Perspektiven in der Kunst. Institutionenkritik – Selbstrepräsentation – Empowerment

Ringvorlesung Ästhetische Erziehung
M0, 15.01.2018 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block A | Hörsaal 122 (2.116)
Gronewaldstraße 2 | Köln

Queer of Color Perspektiven sind nach wie vor unterrepräsentiert sowohl in der zeitgenössischen Kunstszene als auch im (kunst-)wissenschaftlichen Diskurs in Deutschland. Wie lassen sich sowohl Kunst- und Medienwissenschaft als auch pädagogische Ansätze weiter entwickeln, wenn Wissensproduktion und Perspektiven von queeren Künstler_innen of color zentriert und ernstgenommen werden? In dem Vortrag werden zunächst mittels konkreter Beispiele einige der Ausschlussmechanismen von Queer of Color-/People of Color- und Schwarzen Perspektiven erörtert, wie sie im Kunst, Kultur- und Wissenschaftsbetrieb wirksam sind. Zugleich wird die Relevanz dieser Perspektiven für eine rassismuskritische und queerfeministische Kunst- und Medienwissenschaft und künstlerische Praxis aufgezeigt. Anhand von künstlerischen Arbeiten von Hasan Aksaygın, Raju Rage und Sunanda Mesquita werden zudem beispielhaft künstlerische Strategien der Selbstrepräsentation und Artikulation von Queer/Trans* of Color verdeutlicht.

Still aus „Where is Your Studio“ von Raju Rage. Copyright Raju Rage 2017

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Gastvortrag von Anna Morten am 12.12.2017: Die Wirksamkeit audiovisueller Gegenbotschaften gegen extremistische Propaganda

Ringvorlesung Master Intermedia
Di, 12.12.2017 | 18:00 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | .mbr
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Immer mehr Menschen sind durch die zunehmende Verbreitung digitaler Endgeräte nahezu permanent online. So kann mit Hilfe digitaler Inhalte eine erhebliche Reichweite erzeugt und ein wachsendes Publikum beinahe rund um die Uhr erreicht werden. Auch die Produzenten extremistischer Propaganda machen sich vor diesem Hintergrund die günstigen Produktionskosten sowie die globale Abrufbarkeit online verfügbarer Medieninhalte zunutze. Durch den Einsatz von sogenannten Counter-Narrativen (Gegenbotschaften) soll extremistische Propaganda entkräftet werden. Da ein großer Teil extremistisch propagandistischer Onlinemedien in audiovisueller Form vorliegt, besteht eine viel diskutierte Präventionsstrategie in der Produktion von Counter-Narrativen in Form von Videobotschaften. So erhalten im Rahmen der deutschen „Search Racism. Find Truth“-Kampagne Personen, die nach flüchtlingsfeindlichen oder rassistischen Inhalten suchen, als YouTube-Werbung Videos in denen Geflüchtete die propagandistischen Inhalte der zur Suchanfrage passenden Videos gezielt wiederlegen. Weiterlesen

Gastvortrag von Nanna Lüth am 04.12.2017: Ver/Kleidung in Un/Ordnung. Dress Codes und Körpernormen als Gegenstand ästhetischer Bildung

Ringvorlesung Ästhetische Erziehung
Mo, 04.12.2017 | 16:00 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block A
Hörsaal 122 (2. 116) | Gronewaldstraße 2 | Köln

Seit gut zehn Jahren wird in Schweizer und deutschen Schulen verstärkt die Zulässigkeit von bestimmten Kleidungsstücken diskutiert und durch Selbstverpflichtungen oder Modeberatungen reguliert. „Hierbei werden geschlechterspezifische Körper-, Verhaltens- und Modenormen für Pädagog_innen in Kollegien abgestimmt und festgeschrieben. Den Schüler_innen hingegen werden in den meisten Fällen größere Freiräume zugebilligt, meist verknüpft mit der Erklärung, dass Kleidung ein Medium der Persönlichkeitsentfaltung sei. Die Maßstäbe, die dabei verhandelt bzw. reproduziert werden, sind geschlechtlich codiert und sexuell aufgeladen.“ (Lüth 2017, im Erscheinen) Weiterlesen

Herzliche Einladung zur Vernissage: XOXO

X O X O
Studierende des Instituts für Kunst und Kunsttheorie
Universität zu Köln
Students of the Institute for Art and Art Theory, University of Cologne

Vernissage: 19. November 2017 – ab 15:00 h
wo / where:
Frauenmuseum Bonn | Im Krausfeld 10 | D – 53111 Bonn
Dauer der Ausstellung / duration of the exhibition: 19.11.17 – 07.01.18
Öffnungszeiten / opening times:
Di – Sa / Tu – Sa: 14:00 bis 18:00 h / 2:00 to 6:00 pm
So / Su: 11.00 bis 18:00 h / 11:00 am to 6:00 pm
Kuratorin: Silke Dombrowsky M.A.
Beirat: Ingrid Roscheck + Rainer Barzen, Universität zu Köln
Gesamtleitung: Marianne Pitzen, Frauenmuseum, Bonn
Wir freuen uns auf Ihr/euer Kommen / Looking forward to seeing you there

Vortrag von Michael Seemann am 24.10.2017: Digitaler Tribalismus – Die wahre Geschichte hinter Fake News

Ringvorlesung Master Intermedia
Di, 24.10.2017 | 17:45 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | .mbr
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

 

Post-Truth oder postfaktisches Zeitalter wird unsere Epoche schon genannt. Grund dafür sind aus den Fugen geratene Informationssyteme, die seit dem Internet die Öffentlichkeit mit immer mehr Falschinformationen fluten. Die Erklärungen sind vielseitig: von russischen Trollfarmen bis algorithmischen Filterbubbles gibt es viele Erklärungsversuche. Wir haben in einer Studie untersucht, wie sich Fake News in Deutschland tatsächlich verbreiten und sind dabei auf ein ganz anderes Phänomen gestoßen. Digitale Stämme formieren sich im Internet und wähnen sich in einem fortwährenden Informationskrieg mit der „Lügenpresse“. Fake News sind nichts weiter das Futter für bestätigungshungrige Stämme und somit Munition in ihrem Kampf um die Deutungshoheit – und um ihre Identität.

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Gastvortrag von Torsten Meyer am Mi, 25.10.2017: Anderes Zeigen. Der Curatorial Turn in der Kunstpädagogik

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Kunstpädagogische Positionen
Mi, 25.10.2017 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

 

 

Kunstlehrer*innen nach dem Curatorial Turn stelle ich mir vor als Inszenierer*innen von Kunst als Lernumgebung. Ihre Methode ist die Kuration: die Pflege des Diskurses als Sorge um die Diskussion. Sie versammeln die Aufmerksamkeit ihrer Schüler*innen um das kuratorische Projekt herum. Und sie zeigen dabei – vor dem Hintergrund der aktuellen künstlerischen Aktivitäten auf dem Planeten –, wie Alternativen sichtbar, Äquivalente denkbar und Anschlüsse machbar werden. Weiterlesen

Gastvortrag von Georg Peez am Mi, 08.11.2017 Beobachten. Einblicke in Forschungsprozesse und Praxiskonzepte gegenwärtiger Kunstpädagogik

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Kunstpädagogische Positionen
Mi, 08.11.2017 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

 

Forschen. Wie dies im Rahmen von Kunstpädagogik aussehen kann, wird anhand einiger Fallstudien und kunstdidaktischer Konsequenzen hieraus erörtert. Im Zentrum steht die Offenheit Forschender, eigene Auffassungen sowie Interpretationswege durch das Forschungsmaterial so stark irritieren zu lassen, es als ‚autonomes‘ Material so wichtig zu nehmen, dass innovative Sichtweisen, Bezüge und Beschreibungen über das zu untersuchende Phänomen bzw. Feld entwickelt werden können. Weiterlesen

Freie Plätze für das Seminar WHERE ARE WE NOW? ZU AKTUELLEN SPRACHEN DER KUNST (Mirjam Thomann)

Es gibt noch freie Plätze für das nächste Woche Dienstag beginnende Seminar WHERE ARE WE NOW? ZU AKTUELLEN SPRACHEN DER KUNST.
Geplant sind einige Exkursionen zu aktuelle Ausstellungen in Köln und der näheren Umgebung.
Bei Interesse bitte per Mail bei Mirjam Thomann melden: m.thomann@uni-koeln.de
Termine: 17.10., 14.11., 28.11., 12.12., 9.01., 23.01.
14-tägig, dienstags, 12:00 – 15:30 Uhr, Beginn: 17.10.2017
Im Anschluss an die Grand Tour des Sommersemesters geht es in diesem Seminar darum, die gegensätzlichen Eindrücke, die documenta und Skulptur Projekte Münster bei uns hinterlassen haben, zu sortieren und für die eigene künstlerische und kunstpädagogische Praxis produktiv zu machen. Welche Sprache spricht die aktuelle Kunst und welche visuellen Referenzen, ästhetischen Anschlüsse und materiellen Artikulationsformen reklamieren Künstler*innen heute aus welchen Gründen für sich?

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Offene Werkstatt | Am 12.10. erst ab 14 Uhr geöffnet

Am Donnerstag, den 12.10.2017 beginnt die Offene Werkstatt im .mbr eine halbe Stunde später. Ab 14 Uhr sind die Türen geöffnet und die Wochenendleihe sowie das freie Arbeiten an Projekten ist wie gewohnt möglich.

Die neuen Öffnungszeiten der Offenen Werkstatt im Wintersemester 2017/2018 findet ihr hier.

Neue Öffnungszeiten: Offene Werkstatt im .mbr

Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | .mbr
R 2.202 | Gronewaldstraße 2 | Köln

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Die Offene Werkstatt des .mbr (R 2.202) hat im Wintersemester 2017/2018 wie folgt geöffnet:

Montag: 12:00 – 15:00 Uhr (Wochenendrückgabe)
Dienstag: 12:00 – 16:00 Uhr
Mittwoch: 12:00 – 16:00 Uhr
Donnerstag: 13:30 – 17:30 Uhr (Wochenendausleihe) Weiterlesen