Archiv für den Autor: Annemariehahn

SAVE THE DATE: Tagung Because Internet. vom 7.–9.6.2018 am Institut für Kunst und Kunsttheorie

Jedes Foto, jeder Gedanke, jedes Gespräch ist heute informiert durch das Internet. Es ist allgegenwärtiger Teil unserer Realität geworden; es hat sich transformiert in Erwartungen über ständige Erreichbarkeit, macht sich bemerkbar beim Scannen von Momenten auf ihre Social-Media-Tauglichkeit, im täglichen Posten, Scrollen, Streamen, Liken, Sharen, Tweeten. Komplexe Prozesse fortschreitender Digitalisierung artikulieren sich in weltweit vernetzten Communities, in hyperkulturellen und global zirkulierenden Bildwelten, lernenden Algorithmen, Whistleblowing, Hacktivism, Softwarearchitekturen, Crowdsourcing, Digital Commons, u. a. m. – die Künstlerin Sophia Al Maria bringt es auf den Punkt: Because Internet. Weiterlesen

X O X O: Finissage mit Podiumsgespräch

Einladung zur Finissage mit Podiumsgespräch
der Ausstellung X O X O 
Studierende des Instituts für Kunst und Kunsttheorie, Universität zu Köln
im Frauenmuseum Bonn am:

Sonntag, 07.01.2018 – 15:00 h
Welche Bilder braucht Bildung?
Zeitgenössische kunstpädagogische Positionen.

Zur Frage der Bildkompetenz – der Herstellung von „Bildern“ – der Handwerklichkeit – der Kopfarbeit.

Wir bündeln mit den Gesprächsteilnehmern verschiedene Blickwinkel und Tätigkeitsbereiche:

Dr. Peter Foos, Dozent, Kunsttheorie, Institut für Kunst und Kunsttheorie,
Universität zu Köln
Ruth Gilberger, Vorständin, Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft, Bonn
Elfi Alfermann, 1. Vorsitzende, Fachverband für Kunstpädagogik BDK / NRW
Marietheres Hessel, Lehrerin für Kunst und Deutsch, Kardinal-Frings-Gymnasium Bonn
Thomas Neumann, Vertreter der Kunstfachschaft, Universität zu Köln

Moderation:
Ingrid Roscheck, Dozentin, Kunstpraxis, Institut für Kunst und Kunsttheorie,
Universität zu Köln

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Ästhetische Praxis als Medienkritik – Workshop 3

Wie könnte man die Staatsbürgerschaft im Zeitalter globaler Vernetzung und digitalen Nomadentums neu konzipieren? Könnte angesichts wieder auflebender Nationalismen in der ganzen Welt und angesichts des abnehmenden Vertrauens der Öffentlichkeit in bestehende politische Institutionen die Technologie alternative Formen gesellschaftlicher Organisation über die Landesgrenzen hinaus ermöglichen? “What if homes were streamable like music or movies and citizenship fluid beyond borders?” – Diesen Fragen widmen sich die Künstler*innen Christopher Kulendran Thomas und Annika Kuhlmann. Gemeinsam gründeten sie mit New Eelam ein Start-Up, das gleichermaßen künstlerische Utopie ist: ein globales, flexibles Wohnungsabonnement, das den Lebensumständen einer wachsenden Klasse kreativ Arbeitender entspricht.

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Gastvortrag von Mandy Schiefner-Rohs am 14.11.2017: Und täglich grüßt das Murmeltier: Zur Rolle von digitalen Medien in Lehrkonzeptionen Dozierender

Ringvorlesung Master Intermedia
Di, 14.11.2017 | 18:00 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | .mbr
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Digitalisierung lautet das Schlagwort der letzten Jahre. Und schaut man in Debatten um Digitalisierung in Schule, Hochschule und Arbeitswelt, so wird schnell klar: In Deutschland beseht hinsichtlich der Integration digitaler Medien in Bildungsinsitutionen dringender Handlungsbedarf. So kommt es nicht von ungefähr, dass auch der studentische Alltag mehr und mehr von Medien durchdrungen ist: von A wie Anmeldung bis zur Z wie Zulassung.
Bezogen auf die Rolle digitaler Medien in der Lehre könnte das Z auch doppeldeutig zwischen Zumutung und Zu-Mutung gelesen werden: Was muten Lehrende Studierenden eigentlich zu? So kann Gestaltung von Lehr-Lernarrangements an der Hochschule als ermöglichende oder hemmende Rahmenbedingung für Medienhandeln in der Hochschule betrachtet werden. Der Vortrag nimmt daher auf Grundlage erster Ergebnisse eines Reviews im BMBF-Projekt You(r) Study – Eigensinnig Studieren im ‚digitalen Zeitalter’ die Gestaltung von Lehr-Lernarrangements mit digitalen Medien in den Blick. Zentral sind spezielle Fragen danach, wie digitale Medien in Lehr-Lernkonzepte Dozierender integriert werden und welche hochschuldidaktischen Erfahrungen es mit digitalen Medien in einzelnen Disziplinen gibt bzw. welche Vorstellungen von Medien in Diskursen um Medien in der Hochschule zu finden sind. Gemeinsam wollen wir diskutieren, inwieweit diese Entscheidungen studentisches Medienhandeln prägen können.

JProf. Dr. Mandy Schiefner-Rohs ist Juniorprofessorin für Pädagogik an der TU Kaiserslautern. Sie hat Erziehungswissenschaft, Kunstgeschichte und Informationswissenschaft studiert und war in unterschiedlichen Universitäten in Deutschland und der Schweiz in Wissenschaft, Lehre und dem Bereich Hochschuldidaktik/E-Learning tätig.

Ausstellungseröffnung am 25.10.17 um 18:30 h im Foyer im C-Trakt

Jedes Wintersemester macht sich eine Gruppe von 20 Studierenden auf nach Wolfenbüttel, um in den Räumen der Bundesakademie für kulturelle Bildung in eine Art Malereiklausur abzutauchen. Wir verbringen dort 5 außergewöhnlich produktive Tage, an denen viele Prozesse angestoßen werden. In unserer Ausstellung stellen wir einige der Ergebnisse des letzten Jahres vor.
Sie sind herzlich eingeladen, zur Eröffnung am 25.10.2017 um 18:30 h zu kommen. Wir freuen uns über Ihr Interesse.

Reading Group Postcolonial Theory & Arts Education

Start: DO 19.10.2017, 18–21 Uhr
Dozent*innen: Aurora Rodonò/Prof. Dr. Manuel Zahn

Alle Termine:
14-tägig donnerstags von 18 bis 21 Uhr
19.10 / 2.11 / 16.11 / 30.11. / 14.12. / 11.01. und 25.01.2018

Ort: Institut für Kunst & Kunsttheorie, HumFak, Gronewaldstraße 2 | Block A, Raum 2.103 (.aeb) Weiterlesen

Ästhetische Praxis als Medienkritik

Workshop 1: Digitale Jugendkulturen und Medienkritik
Universität zu Köln, Gronewaldstrasse 2, Raum 2.212
Fr. 20.10.17, 14 –20 Uhr / Sa., 21.10.17, 9 –15 Uhr

Das Projekt ästhetische Praxis als Medienkritik wird durch das Grimme-Forschungskolleg an der Universität Köln finanziert. Es untersucht vor dem Hintergrund der Herausforderungen der postdigitalen Gesellschaft aktuelle Formen und Praxen von Kritik. Vier ­interdisziplinäre Workshops bilden die Basis für eine Bestandsaufnahme kritischer Medienpraxis in der ­aktuellen Medienkultur und für die Schärfung des Kritikbegriffs an aktuellen künstlerischen Praxen. ­Angesiedelt an der Professur für Ästhetische Bildung ist die Workshop-Reihe Teil des ­größeren Forschungsschwerpunktes Post-Internet Arts Education des Instituts für Kunst & Kunsttheorie und wird in Kooperation mit dem Grimme-Institut durchgeführt.

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Studentische Mitarbeiter*innen am Institut für Kunst & Kunsttheorie gesucht

Die Universität zu Köln, Institut für Kunst & Kunsttheorie (Prof. Dr. Torsten Meyer) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt

4 bis 6 studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte (SHK, WHF) 

mit einem Stundenkontingent von je 6 bis 12 Stunden pro Woche im Projekt Flipping University.

Profil
Das Projekt Flipping University widmet sich der Hochschulentwicklung im Horizont grundsätzlich veränderter Medienkulturen. Das zukunftsorientierte Pilotprojekt soll ausgehend vom Prinzip des „Flipped Classroom“ am Beispiel des Instituts für Kunst & Kunsttheorie helfen, eine neue, dem veränderten Umgang mit Wissen im fortgeschrittenen 21. Jahrhundert entsprechende Lehr- und Lernkultur zu etablieren.
Die Projektorganisation sieht sechs eigenständige Arbeitsbereiche vor (Educational Ressources, Portfolio Learning, Infrastructure Design, Maker Spaces, Display University Life, Networking beyond), die auf verschiedenen Ebenen der universitären Organisation in einem breit wirksamen, zweijährigen Prozess in enger Abstimmung mit zentralen Einrichtungen der Universität zu Köln auf drei wesentlichen Aktionsfeldern aktiv werden: 1. Flipped Classrooms, 2. Learning Spaces, 3. Community Building. vgl http://kunst.uni-koeln.de/projekte/flipping-university Weiterlesen

Vortrag von Tobias Ortmanns am 31.01.2017: Das Blinde im Visuellen – Radio, Podcast und andere Alltäglichkeiten

Ringvorlesung Master Intermedia
Di, 31.01.2017 | 17:45 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Radio – das erste elektronische Massenmedium – hat im Laufe seiner Geschichte viele Veränderungen durchlaufen. Die aktuellsten Veränderungen des Mediums sind im Rahmen der Digitalisierung zu beobachten. Sie betreffen die Strukturen von Kommunikatoren, Angeboten und die Rezeptionssituation von Konsumenten.

Das „blinde Medium“, wie das Radio in einer seiner Medientheorien beschrieben wird, sieht sich in der Folge der Popularisierung des WWW in der Pflicht, Aspekte seines primär akustischen Angebots im Visuellen abzubilden. Ausprägungen dieser Entwicklung kann man beispielsweise in Form von Websites, Apps und Mediatheken beobachten, die ihrerseits auf Distributionswege wie Streams und Podcast zurückgreifen. Weiterlesen

Vortrag von Annemarie Hahn am 17.01.2017: Who is Kilroy? Autorschaft im Netz

Ringvorlesung Master Intermedia
Di, 17.01.2017 | 17:45 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Hahn

Kilroy ist eine Figur, die seit den 40er Jahren immer wieder an verschiedenen Orten auftaucht, zunächst auf Schiffen, später vermehrt an Hauswänden, dann auch als Figur in Literatur, Musik, in Spielen … in der Regel in Begleitung des Schriftzugs „Kilroy was here“.

„Kilroy was here“ ist ein Mem. Wie die meisten Meme ist es von Menschen gemacht, von Technologien verbreitet und durch verschiedene Dinge mitproduziert. Kilroy was here hat mindestens eine Geschichte, aber keinen Autor. Weiterlesen