Gastvortrag von Ulrich Schötker am 10.01.2018: Schultheorie, Schulentwicklungstheorie und Kunstpädagogik

immermittwochs_logo_blau-300x150Kunstpädagogische Positionen
Mi, 10.01.2018 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Foto: Esther Pilkinton

Wenn die an Schule beteiligten Personen davon ausgehen, dass Schulen nicht einfach sind, sondern Entwicklungen unterliegen, diese zunehmend als autonome Institutionen agieren und Irritationen der Gesellschaft – neue Medien, transkulturelles Arbeiten, Inklusion, oder Schulbau – eine Neubestimmung ermöglichen, sind sie auch adressiert, ihre Schule aktiv zu gestalten. Aus kunstpädagogischer Perspektive betrachtet zeigt sich ein spannendes Arbeitsfeld, das mehr ist als Kunst unterrichten.
Anhand konkreter Beispiele aus Unterricht, Schulkultur und kulturinstitutioneller Zusammenarbeit werden Projekte, Prozesse und Interventionen aufgezeigt, die an der Erich-Kästner-Schule in Hamburg umgesetzt wurden, mit der Schulentwicklung verzahnt sind und sich auf die gemeinschaftlich wahrgenommene Schulkultur auswirken.

Ulrich Schötker, *1971
Kunstpädagoge / Kunstvermittler; Oberstudienrat an der Erich-Kästner-Schule, Hamburg seit 2008, seit 2009 Kulturbeauftragter der EKS, Fachleitung Kunst an der EKS; Teilnahme am Pilotjahrgang für die Einführung eines neuen Lernkonzepts sowie Tutor an der EKS 2008-2014; Projektzusammenarbeit mit „Kulturagenten für kreative Schulen“ an der EKS, Hamburg 2011-2017; BMBF-Projekt „Mobile Welten / Die Migration der Dinge in transkulturellen Gesellschaften“, Start Okt. 2015 (u.a. zusammen mit dem Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg und dem Johann Jacobs Museum, Zürich); verschiedenste Tätigkeiten im Bereich der Kunst- und Kulturvermittlung (u.a. Liquidación Total, Madrid 2002-2008); Ausstellung und Tagung WALDEN #3, Rathausgalerie München, 2009 und Kunsthaus Dresden, 2006; Leitung der Abteilung Vermittlung auf der documenta 12, 2007; Mitarbeit und Konzept für die Vermittlung der Busan Biennale, 2012, Busan, Südkorea.

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