Vortrag: Gesten der Nähe. Stilgemeinschaften in Kunst und Mode unter dem Vorzeichen des Digitalen von Philipp Ekardt am 23.05.2017

Dienstag, 23.05.2017, 12:00 Uhr
HS 115 (IBW), Herbert-Lewin-Straße 2
Wir freuen uns sehr Sie zum Vortrag von Philipp Ekardt einladen zu können.

info-LfKF@uni-koeln.de
www.laborfuerkunstundforschung.de

Der Vortrag wird sich drei Beispielen aus der aktuellen Kunst und Mode annehmen – dem New Yorker Kollektiv DIS, dem Londoner Designer Jonathan Anderson, sowie der deutschen, in Los Angeles arbeitenden Filmemacherin Alexa Karolinski, die u. a. für die Designer Eckhaus Latta Filme gestaltet – und wird der Frage nachgehen, inwiefern in diesen drei Kontexten teilweise symptomatisch, teilweise programmatisch eine Neuordnung von ästhetischer, geschmacklicher und geschlechtlicher Differenz sichtbar wird. Die zentrale These lautet, dass wir es hier mit Beispielen zu tun haben, die in verschiedener Weise ein neues Interesse an Fragen der Gemeinschaftlichkeit und der Bildung von communities durchexerzieren, die sich unter den Bedingungen des Digitalen, im Medium des Stils vollzieht.

Philipp Ekardt studierte Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft in Berlin, Paris und an Yale, wo er mit einer Arbeit über Walter Benjamins Bildtheorie und Alexander Kluges Bildpraxis promovierte. Nach Stationen an der FU Berlin und als Chefredakteur von Texte zur Kunst ist er z. Z. Mitglied des Bilderfahrzeuge Research Networks am Londoner Warburg Institut und forscht zu Theorien der Bildzirkulation um 1800. Er arbeitet auch als Kritiker und hat u. a. Katalogbeiträge für die Tate St. Ives, das MMK Frankfurt/Main und das MuMOK/Wien verfasst.

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