Vortrag von Jane Eschment, Anne Hoffmann et al. am 13.7.16: Exchanging Expertisen. Fortbildungen als Vernetzungs- und Synergiechance zwischen Schule und Hochschule

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Saloon Arts Education
Mi, 13.7.2016 | 18 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Es beginnt mit einer Emailanfrage der Sonderpädagogin Anne Hoffmann: Als Vorbereitung für die Schulprojektwoche wünscht sich das Kollegium der Heinrich-Hanselmann Schule in St. Augustin eine theoretische Einführung und handlungspraktische Workshops zum Themenfeld Urban Art. Daraufhin konzipieren Studierende aus Kunst und Ästhetischer Erziehung gemeinsam mit Jane Eschment eine maßgeschneiderte Fortbildungsveranstaltung. 

In Workshopformaten geben die Student*innen ihre künstlerische Expertise an einem Fortbildungstag an mehr als 50 Kolleg*innen weiter. Mehr als 50 Kolleg*innen reflektieren diese Expertise vor ihren Erfahrungshorizonten und übersetzen sie in ihren spezifischen Schulkontext. In der Projektwoche übersetzen mehr als 100 Schüler*innen mit ihren ganz eigenen Handlungsmöglichkeiten die Angebote der Lehrkräfte in eine wiederum eigensinnige Sprache.

Welche Transformationen geschehen in diesen vielfältigen Übersetzungsprozessen? Welche Ausdrucksformen entstehen, welche Verschiebungen finden statt und welche Verständnisschwierigkeiten wollen bewältigt werden? Wer profitiert in diesem Format wie von wem?
Im Rahmen des Saloons treten die Beteiligten erneut in Austausch und fragen nach Potentialen dieser kollaborativen Wissensproduktion zwischen Universität und Schule. Sie sprechen über das, was sich gezeigt hat: Erwartungshaltungen, Befürchtungen, Erfahrungen, Begeisterungen und Bilder.

Anne Hoffmann
Studium der Sonderpädagogik und des Lernbereichs Gesellschaftslehre an der Universität zu Köln. Ehemalige Mitarbeiterin am Lehrstuhl Pädagogik und Didaktik bei Menschen mit geistiger Behinderung bei Frau Dr. Böing. Seit 2008 arbeitet sie als Sonderpädagogin an der Heinrich-Hanselmann Schule in St. Augustin.

Jane Eschment
Studium der Sonderpädagogik und Kunstpädagogik an der Universität zu Köln. Arbeitet seit Oktober 2015 als Lehrkraft für besondere Aufgaben am Institut für Kunst und Kunsttheorie. Sie erprobt Möglichkeiten öffentliche, temporäre und kollaborative Verhandlungsräume für eine vielfältige Wissensproduktion zu schaffen, mit einem spezifischen Interesse am Aufeinandertreffen und Zusammendenken von urbanem ästhetischen Lernen als situierte Praxis und Schule(n).

Nadja Dechamps
Studentin der Sonderpädagogik mit den Fächern Ästhetische Erziehung und Deutsch. Sie arbeitet bereits als Lehrerin und ist fasziniert von performativer Kunst und künstlerischen Interventionen.

Stefanie Schulz
Kunststudentin mit Hang zur sozialen Arbeit. Zwei Förderschwerpunkte und zwei Fächer sind ihr im Studium nicht genug, lieber packt sie nochmal ein paar außerschulische Projekte obendrauf und arbeitet u.a. bei den Mittwochsmalern.

Nikolas Klemme
Studium der Kunstgeschichte, Kunstpädagogik, Psychologie, Informatik und Geschichte an den Universitäten Heidelberg, Bremen und Köln. Künstler, Musiker, Produzent, Kollaborateur und Agitator: www.nikolaiblau.com

Lisa Hansen
Studentin der Sonderpädagogik und Ästhetischen Erziehung. Leidenschaft für Street Art in all ihren Facetten.

 

Ein Gedanke zu „Vortrag von Jane Eschment, Anne Hoffmann et al. am 13.7.16: Exchanging Expertisen. Fortbildungen als Vernetzungs- und Synergiechance zwischen Schule und Hochschule

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